Horner heizt Aston-Martin-Gerücht an: Red Bull à la 007?

Daniel Ricciardo

Nun kündigt sich ein spektakulärer Deal in der Formel 1 an.

Der britische Sportwagenhersteller Aston Martin wird neuer Titelsponsor des Red-Bull-Teams.

Die Bestzeit auf dem 5,073 Kilometer langen Marina Bay Street Circuit sicherte sich in 1:41.829 Minuten Max Verstappen (Red Bull), der am Ende nach seiner schnellsten Runde vorzeitig an die Box kommen musste: "Mein Auto schaltet selbsttätig!". Allerdings hat Aston Martin nicht vor, tatsächlich Motoren an den Rennstall zu liefern.

Und der Teamchef bestätigte, dass auch die Aston Martin-Entscheidungsträger zwar Interesse an der Formel 1 zeigen, erst aber das neue Motoren-Reglement abwarten wollen, bevor sie über einen allfälligen Einstieg entscheiden: "Sie können jetzt nicht einsteigen, aber das wird mit Sicherheit für 2021 erwogen".

Auf der Homepage von Aston Martin gibt es eine eigene 007-Rubrik. Und auch Red-Bull-Teamchef Christian Horner bleibt nebulös, lässt aber Interpretationsspielraum offen, wenn er sagt: "Sie können spekulieren, so viel Sie wollen, aber ich werde nichts bestätigen". Den verdutzt wirkenden Kommentatoren des britischen Sender "Sky Sports" erklärte er mit verschmitzten Grinsen weiter: "Man muss kein Raketenwissenschaftler sein, um drauf zu kommen".

Entworfen von keinem Geringerem als Adrian Newey, dem Design-Genie der Formel 1, der auch maßgeblichen Anteil an Sebastian Vettels vier Titeln in der Motorsport-Königsklasse von 2010 bis einschließlich 2013 mit Red Bull hatte. Die Erfolgszeiten mit den Triebwerken von Renault, mit denen Red Bull seit 2007 unterwegs ist, sind aber vorbei. In derselben Zeit gewann der Rennstall mit Renault auch jeweils die Konstrukteurswertung. Vielleicht werden die Red-Bull-Piloten dann wieder mit der Lizenz zum Siegen ausgestattet. Offiziell tragen die Triebwerke sogar schon seit 2016 den Namen eines Sponsors (Uhrenhersteller). "Ich denke, es wird ziemlich bald eine weitere Bekanntgabe geben, und es wird nicht Porsche sein", sagte er. Horner stellt gegenüber 'Sky Sports F1' klar: "Es wurde darüber spekuliert, dass ein deutscher Hersteller kommen könnte".

Das Ende der Renault-Ära bei Red Bull ist so gut wie besiegelt. Im nächsten Jahr werden wir wieder mit einem Renault-Motor im Heck antreten, der unter der Marke TAG-Heuer läuft.

Wenn dann 2021 ein neues Motorenreglement greift, sind viele Varianten denkbar.

Als Favorit gilt Honda, die Japaner werden bekanntlich von McLaren vor die Tür gesetzt und beliefern bereits ab 2018 das Red-Bull-Nachwuchsteam Toro Rosso.

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