U-Bahn-Vorfall in London laut Polizei "terroristischer Akt"

Explosion in Londoner U-Bahn – Lage unklar

Sollte sich sicher bestätigen, dass es ein Anschlag war, wäre es bereits der vierte in diesem Jahr in der britischen Hauptstadt und der fünfte in Großbritannien.

Nach dem Bombenanschlag in einer U-Bahn in London mit 29 Verletzten hat die IS-Terrormiliz die Tat für sich beansprucht. 29 Menschen trugen Verletzungen davon, niemand schwebt laut Behörden in Lebensgefahr. Die Verletzten wurden in verschiedenen Krankenhäusern behandelt, überwiegend wegen Verbrennungen. Acht konnten bis zum Abend wieder entlassen werden.

Die Explosion in der Londoner U-Bahn sollte nach Angaben der britischen Premierministerin Theresa May "enorme Schäden" anrichten. Die Polizei stuft den Vorfall als terroristischen Akt ein. Das Motiv war zunächst unklar.

Unmittelbar zuvor hatten die IS-Extremisten den Londoner Anschlag für sich reklamiert.

Fotos, die vom Tatort stammen sollen, zeigen einen weißen Eimer, der in einer Supermarkttüte steht.

Ein Grossaufgebot an Rettungskräften und bewaffneter Polizei war innert weniger Minuten zur Stelle. Augenzeugen berichteten von einem lauten Knall und einer "Feuerwand" beziehungsweise einem "Feuerball" in der Bahn. Außerdem entdeckte er eine Discounter-Tüte, in die ein kleiner weißer Eimer gepackt war, aus dem nun "rote Drähte" ragten. Nach BBC-Informationen wurde der Sprengsatz ferngezündet. Khan appellierte an die Bürger, ruhig und wachsam zu bleiben. "Wir liefen die Treppen runter, und es hat sich angefühlt, als würden wir um unser Leben laufen", sagte ein Mann namens Luke dem Sender BBC5. Eine Frau namens Emma schilderte: "Nach einer Weile stapelten sich die Menschen übereinander, weil einige beim Laufen umgefallen waren".

Der Präsident des Europaparlaments, Antonio Tajani, drückte den Opfern am Freitag sein Mitgefühl aus.

US-Präsident Donald Trump verurteilte den Anschlag auf dem Kurzbotschaftendienst Twitter.

In einem zweiten Tweet schrieb Trump, das Internet sei das wichtigste Rekrutierungswerkzeug der Terroristen: Dieses müsse "abgeschnitten und besser genutzt" werden. Wie Scotland Yard mitteilte, wurde der 18-Jährige im Hafenareal von Dover verhaftet.

Nach Angaben der Antiterrorabteilung der britischen Polizei war der Sprengsatz selbst gebaut und detonierte nicht vollständig.

Bei einem Bombenattentat auf die Besucher eines Konzerts in Manchester im Mai starben 22 Menschen.

Im März war ein Attentäter auf der Londoner Westminster-Brücke mit einem Auto gezielt in Fussgänger gerast, bevor er einen Polizisten auf dem Gelände des Parlaments niederstach. Acht Menschen verloren ihre Leben bei einem Angriff auf das Londoner Ausgehviertel Borough Market und die London-Bridge.

London. 19. Juni 2017: Ein Mann rast mit einem Lieferwagen in eine Menschenansammlung in der Nähe eines muslimischen Gebetshauses in London.

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