Wieder Terror in London

Weiträumig abgesperrt wird der U Bahnhof von Parsons Green

Zum fünften Mal innerhalb eines halben Jahres ist Großbritannien von einem Anschlag getroffen worden: Bei einer Bombenexplosion in der U-Bahn wurden am Freitag mindestens 29 Menschen verletzt. Die Warnstufe werde von "ernst" auf "kritisch" erhöht, sagte Premierministerin Theresa May am Freitagabend.

Die selbstgebaute Bombe in einem Londoner U-Bahn-Zug sei möglicherweise mit Hilfe eines Zeitzünders explodiert, berichtete der Fernsehsender BBC unter Berufung auf eine ungenannte Quelle. Wie Polizei und Rettungsdienste weiter berichteten, schwebte zunächst niemand in Lebensgefahr. Außenminister Boris Johnson rief die Briten auf, Ruhe zu bewahren. "Meine Gedanken sind bei denen, die in Parsons Green verletzt wurden", ließ May mitteilen.

Augenzeugen berichteten von panikartigen Zuständen.

Die Polizei ermittelt wegen Terrorverdachts. "Unsere Stadt verurteilt die widerwärtigen Individuen, die mit Terror versuchen, uns zu schaden und unsere Lebensweise zu zerstören", schrieb er. In der U-Bahn und um die Station herum waren bewaffnete Polizisten mit Spürhunden im Einsatz. "Terrorismus kennt keine Grenzen und wird besiegt, indem man zusammenarbeitet", erklärte er auf Twitter.

US-Präsident Donald Trump rief zu einem härteren Vorgehen gegen Extremisten auf.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte Großbritannien nach dem Anschlag ihre Unterstützung zu. Terroristen wie die in London seien Verlierer ("loser"), twitterte Trump.

In einem zweiten Tweet schrieb Trump, das Internet sei das wichtigste Rekrutierungswerkzeug der Terroristen: Dieses müsse "abgeschnitten und besser genutzt" werden. Bei den Terroristen handle es sich um kranke und verrückte Leute, die die Polizei von Scotland Yard bereits im Auge gehabt habe. Die Londoner Polizei sprach von einer "nicht hilfreichen Spekulation", Premierministerin May betonte, es sei "nie hilfreich, wenn jemand über eine laufende Ermittlung spekuliert". Drei Anschläge ereigneten sich in London, der vierte und schwerste in Manchester. Acht Menschen kamen bei einem Angriff auf das Londoner Ausgehviertel Borough Market und die London-Bridge ums Leben.

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