Briefwahl ist dieses Jahr so beliebt wie nie zuvor

Briefwahlunterlagen haben mehr Menschen als sonst angefordert

Wer noch kurzentschlossen per Briefwahl an der Bundestagswahl am kommenden Sonntag (24. September 2017) teilnehmen möchte, muss sich jetzt allerdings ein bisschen beeilen.

Wählte bei der Bundestagswahl 2013 fast jeder Vierte (24,3 Prozent) vorab per Brief, deuten alle Zahlen aus den Bundesländern - so ist die Nachfrage nach den Briefwahlunterlagen zum Beispiel in vielen Städten Nordrhein-Westfalens und Berlin so hoch wie nie zuvor - und die Einschätzungen der Wahlforscher auf einen weiteren Anstieg des bisherigen Höchstwertes. Rund 373 000 Menschen sind dort wahlberechtigt.

In der Stadt Bremen werden nach derzeitigem Stand etwa 19 Prozent der mehr als 395 000 Wahlberechtigten per Brief über den neuen Bundestag abstimmen.

Der Trend ist auch in Würselen, der Heimatstadt von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz, zu beobachten: Dort lag der Briefwähleranteil bei der vergangenen Wahl nach Angaben der Stadt bei 25 Prozent, jetzt liegt er bei knapp 30 Prozent.

Auch in Hildesheim wollen diesmal mehr Menschen ihre Stimme per Post abgeben. Von rund 77 000 Wahlberechtigten haben in der Stadt bisher gut 15 000 die Briefwahl beantragt - ebenfalls rund 19 Prozent der Wahlberechtigten. Aber auch in der niedersächsischen Landeshauptstadt bedeutet dies eine Steigerung, weil der Briefwähler-Anteil 2013 am Ende bei nur 17 Prozent gelegen hatte. Der Anteil legt damit bei rund 23 Prozent. Mehr als 16 Prozent der Wahlberechtigten haben in Duisburg schon gewählt. Auch in Bremerhaven ist die Zahl der Briefwahlanträge im Vergleich zu den vergangenen beiden Bundestagswahlen gestiegen. Bei der Bürgerschaftswahl 2015 betrug der Anteil der Briefwähler 30,6 Prozent. Vor vier Jahren lag die Beteiligung bei 70,3 Prozent. Die Ergebnisse der Briefwahl sind dann schon im vorläufigen Ergebnis enthalten.

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