USA fordern Änderungen am Atom-Abkommen

Hassan Rouhani

Dieses müsse "wirklich überarbeitet werden", forderte er. Der Iran sei "nicht unehrlich", sagte Ruhani vor der UN-Vollversammlung in New York.

Anderenfalls könnten die USA nicht länger Teil des Pakts sein, sagte der amerikanische Chefdiplomat dem Sender "Fox News" am Dienstag.

Die USA hofften deshalb auf die Unterstützung ihrer europäischen Partner, um dem Iran dies klarzumachen. "Wir können beinahe den Countdown zählen bis zu dem Moment, wo sie ihre Atomwaffenfähigkeiten wieder herstellen werden", warnte er.

Dennoch verlangte US-Aussenminister Rex Tillerson Änderungen am Atomabkommen mit dem Iran. Das 2015 von seinem Vorgänger Barack Obama geschlossene Atomabkommen mit der Islamischen Republik nannte Trump peinlich und einseitig. Über das Abkommen sei "noch nicht das letzte Wort gesprochen", fügte er hinzu.

Irans Chefdiplomat Sarif bezeichnete Trumps Worte daraufhin als "ignorante Hass-Rede". Die Äußerungen gehörten ins Mittelalter, nicht in die heutige Zeit, twitterte er. Auch der französische Präsident Emmanuel Macron verteidigte vor den UN das Atomabkommen mit dem Iran als eine gute Vereinbarung.

Atomkraftwerk in der iranischen Stadt Buscher
Sputnik Walerij Melnikow Trump will Atom Deal mit Iran kippen- NBC

Am Mittwoch erklärte Trump, bereits eine Entscheidung über das weitere Schicksal des Atomabkommens mit Iran getroffen zu haben.

►"Es wäre sehr schade, wenn das Abkommen von schurkischen Anfängern auf der politischen Bühne zerstört werden würde", sagte Ruhani. Eine Abkehr davon wäre ein schwerer Fehler, es nicht zu respektieren wäre unverantwortlich. Das Abkommen zu kündigen, würde eine "verlorene Chance" bedeuten.

Der Iran und die fünf UN-Vetomächte sowie Deutschland hatten im Juli 2015 eine umfassende Vereinbarung zur Lösung der iranischen Atomfrage unterzeichnet. Im Gegenzug sollen die Strafmaßnahmen gegen das Land schrittweise aufgehoben werden. Das Abkommen sei ein Zeichen der moderaten Politik des Iran und international begrüßt und unterstützt worden.

Am 15. Oktober steht die nächste offizielle Stellungnahme der US-Regierung gegenüber dem Kongress dazu an, ob sich der Iran an die Auflagen aus dem Abkommen hält oder nicht. Die Regierung ist verpflichtet, alle 90 Tage eine solche Stellungnahme abzugeben.

Irans Präsident Hassan Ruhani hat für den Fall einer Verletzung des Atomabkommens durch die USA oder einen anderen Vertragspartner mit einer entschiedenen Reaktion gedroht. Im Wahlkampf hatte Trump angekündigt, er werde das Abkommen "zerreißen".

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