Zahl der Erdbebentoten in Mexiko steigt auf 65

Schweres Erdbeben im Süden Mexikos

Wegen der Stärke wurden noch viele weitere Opfer in Mexiko befürchtet.

Die Stärke des Bebens wurde zunächst mit 7,1 angegeben, wie das nationale seismologische Institut am Dienstag mitteilte.

20 mehrstöckige Gebäude stürzten ein.

Augenzeugen berichteten von in Trümmern verschütteten Menschen und eingestürzten Gebäuden, weshalb mit größeren Opferzahlen zu rechnen sei. Es hinterließ offensichtlich schwere Schäden, nicht nur in der Millionenmetropole Mexiko-Stadt, sondern auch an hunderten Gebäuden in den Bundesstaaten Morelos und Puebla. Das Zentrum lag bei Axochiapan, rund 120 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Mexikos, die eine der größten Städte der Welt ist.

US-Präsident Donald Trump teilte bei Twitter mit: "Gott schütze die Menschen in Mexiko-Stadt". Man stehe an ihrer Seite.

Die argentinische Online-Zeitung "Cordoba Times" veröffentlich ein Video auf Twitter.

Eine Frau wird nach dem erneuten Erdbeben in Mexiko-Stadt getröstet.

Mexiko befindet sich in einer der weltweit aktivsten Erdbebenzonen.

"G1", das Online-Portal der brasilianischen "O Globo" twittert ein Foto, dass angeblich aus Mexiko stammt. Auf Bildern waren Rauchschwaden und herunterstürzende Gebäudeteile zu sehen, in einer Strasse war ein dicker Riss im Asphalt zu sehen. Der internationale Flughafen von Mexiko-Stadt stellte seinen Flugbetrieb vorübergehend ein.

Im Großraum der Hauptstadt leben rund 20 Millionen Menschen. Tausende verängstigte Menschen seien auf die Strassen und Plätze geflüchtet. Es soll untersucht werden, ob die Infrastruktur des Flughafens Schaden genommen hat, teilte der Airport mit. Ein dpa-Reporter berichtete von schwankenden Gebäuden in der Hauptstadt und Gasgeruch. Auch Schulen setzten den Unterricht aus. Die Situation war zunächst völlig unübersichtlich.

Das Erdbeben ereignete sich genau am Jahrestag eines der schwersten Beben in der Geschichte Mexikos am 19. September 1985, damals wurde auch Mexiko-Stadt stark getroffen. Erst am 7. September waren bei einem Beben der Stärke 8,2 rund 100 Menschen umgekommen, dabei lag das Zentrum aber im Pazifik und war in Mexiko-Stadt längst nicht so stark zu spüren. Bevor heute erneut die Erde bebte, hatte es zum Jahrestag der Katatstrophe in verschiedenen Gebäuden Evakuierungsübungen gegeben. Der Großteil der Landmasse liegt auf der sich westwärts bewegenden nordamerikanischen Erdplatte. Das führt immer wieder zu Erschütterungen an der Südküste Mexikos.

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