Bosch-Technik beflügelt Brennstoffzellen-Trucks

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In einer Mitteilung gibt der Quereinsteiger im Lkw-Markt nun an, dabei eng mit Bosch zusammenzuarbeiten.

Das Start-up Nikola Motors aus Salt Lake City in den USA plant, bis 2021 zwei Elektro-Schwerlastwagen auf den Markt zu bringen. Beide Modelle sollen mit über 1.000 PS und gut 2.700 Nm Drehmoment fast doppelt so leistungsstark wie bisherige Sattelschlepper sein. Das Ziel: Er soll sich leistungstechnisch an die Spitze seines Marktsegments setzen und herkömmlichen Antrieben auch in Sachen Gesamtbetriebskosten in Nichts nachstehen.

Die Bosch eAchse wird für die Elektro-Lkw von Nikola Motor mit einem gemeinsam entwickelten Brennstoffzellen-System kombiniert, das "neue Maßstäbe bei der Reichweite" setzen soll.

Bosch wird Nikola Motor bei der Entwicklung und Produktion von Elektromotoren und Achsantrieben sowie bei der Leistungselektronik unterstützen.

Trevor Milton, Gründer und CEO von Nikola Motor, kündigte an: "Wir wollen den revolutionärsten Sattelschlepper bauen, der je auf dem Markt war". Für den Antrieb brauche man einen innovativen Partner, der sich einem hohen Entwicklungstempo schnell anpassen könne.

Den Vortrieb liefert demnach eine skalierbare modulare eAchse von Bosch. In dieser Achse vereint der Zulieferer Motor, Antriebselektronik und Getriebe. Damit eignet sie sich für Fahrzeuge aller Art, vom kleinen Pkw bis hin zum leichten Nutzfahrzeug. Für den Nikola Lkw entwickle man das Aggregat zur weltweit ersten eAchse für Nutzfahrzeuge mit Doppelantrieb weiter. Dabei kommen Boschs Elektromaschinentechnik für Nutzfahrzeuge sowie SMG-Antriebe (Separater Motor-Generator) zum Einsatz. Auch die gesamte Fahrzeugsteuerung der Trucks soll auf der Basis der Soft- und Hardware von Bosch entwickelt werden. Zumindest in Nordamerika will Nikola mit einem eigenen Tankstellennetz gewährleisten, dass die Lkw tatsächlich einen Platz zum Auftanken finden.

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