Trump will neue Sanktionen gegen Nordkorea verhängen

US-Präsident Donald Trump

US-Präsident Donald Trump sagte am Donnerstag in New York, die von ihm angeordneten neuen Sanktionen zielten auf Einzelpersonen, Firmen und Institutionen, die unter anderem in den Branchen Textil, Fischerei, Handwerk und Informationstechnologie Handel mit Nordkorea trieben. Das kündigte der Präsident am Rande der UN-Generaldebatte in New York an.

Trump hatte am Dienstag in seiner ersten Rede vor der UN-Vollversammlung mit einem massiven Angriff gegen Nordkorea gedroht. Der US-Präsident fügte allerdings hinzu, dass ein Angriff "hoffentlich nicht notwendig sein wird", und rief die Weltgemeinschaft zur Geschlossenheit gegenüber Nordkorea auf.

Erst am Montag vergangener Woche hatte der UN-Sicherheitsrat die Sanktionen gegen Nordkorea wegen dessen Atomtests vom 3. September erweitert.

Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un blieb der UN-Generaldebatte wie im vergangenen Jahr fern. Die Resolution wurde auf Initiative der USA verabschiedet, allerdings in abgeschwächter Form.

Nordkoreas Außenminister Ri Yong Ho sagte zu Trumps Rede: "Falls er denkt, er kann uns mit dem Klang von Hundegekläff verängstigen, so ist das wirklich der Traum eines Hundes". Kim Jong Un ist nicht angereist.

Nordkorea brandmarkte indes die Sanktionen der internationalen Gemeinschaft als Gefahr für das Leben seiner Kinder. Südkoreas Präsident Moon Jae-in betonte zeitgleich, es gehe seinem Land nicht um einen Kollaps des Nachbarstaates. Die Delegation bestritt auch die Existenz eines Kastensystems, bei dem das Maß der Loyalität zur Herrscherfamilie von Kim Jong Un für den Zugang zu medizinischer Versorgung, Nahrung und Bildung entscheidend sei. Das Regime müsse sofort aufhören, "leichtsinnige" Entscheidungen zu treffen, die zur eigenen Isolation und zum Untergang führen könnten.

Der Konflikt um das nordkoreanische Atomprogramm schaukelt sich seit Monaten hoch. Moon dankte dem UN-Sicherheitsrat für die jüngste Verschärfung der Sanktionen gegen Pjöngjang. Südkorea strebe auch keine Wiedervereinigung mit dem kommunistisch regierten Staat durch "künstliche Mittel" oder durch "Verschlucken" an. Seoul und die Weltgemeinschaft unternähmen alles nur mögliche, um den Atomkonflikt mit Pjöngjang friedlich beizulegen.

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