Iran testet erfolgreich neue ballistische Rakete

Der Iran meldet einen erfolgreichen Test einer neuen Choramschahr-Rakete. Symbol

US-Präsident Donald Trump (71) droht dem Iran offen mit dem Ende des Atomabkommens. Bereits am Freitag hatte der iranische Präsident, Hassan Rohani, bei einer Militärparade erklärt, dass das Land an seinem Raketenprogramm festhalten wolle, trotz der Kritik aus den USA. Insgesamt ist es der dritte Test des Iran mit einer Rakete von dieser Reichweite.

Alle Beteiligten des Atomabkommens - auch die Vereinigten Staaten - bescheinigen Iran bisher, das Abkommen einzuhalten, mit dem Teheran auf die Entwicklung von Kernwaffen verzichtet. Das amerikanische Vorgehen wird auch in Nordkorea aufmerksam beobachtet, das mit seinem Atomwaffenprogramm ebenfalls Washingtons Zorn erregt. Berichten mehrerer Medien zufolge auch mit Atomsprengköpfen, auch wenn der Iran selbst betonte, dass die Rakete so konstruiert sei, dass sie keine atomare Bedrohung sei.

Regierungssprecher Mohamed-Bagher Nobacht erklärte, der Teststart der Choramschahr sei für die Verteidigung des Landes unbedingt nötig. Das mit dem Iran ausgehandelte Atomabkommen nannte er eine Schande und deutete an, dass die USA aus dem Vertrag aussteigen könnten. Dennoch gibt es im Westen, besonders in den USA und Israel, Sorgen wegen der iranischen Mittelstreckenraketen. Außerdem wird vor allem in Israel befürchtet, dass Iran sein Atomprogramm wiederaufnehmen könne. Die Waffe wurde am Freitag erstmals bei einer Militärparade in Teheran präsentiert. Im Gegensatz zu Lenkraketen fliegen ballistische Raketen nach dem Start ungelenkt auf einer ballistischen Flugbahn wie ein geworfener Gegenstand. Das Staatsfernsehen zeigte am Samstag Start und Flug einer Choramschahr-Rakete, die eine Reichweite von 2000 Kilometern hat und mit Mehrfachsprengköpfen ausgerüstet werden kann. All diese Raketen können von mobilen Rampen aus abgefeuert werden.

Damals wurden keine Einzelheiten zum Raketentyp veröffentlicht. Eingeordnet und kommentiert von unseren Autoren.

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