Wahlbeteiligung bei Bundestagswahl 2017 wohl höher als vor vier Jahren

Wähler auf dem Weg zur Abstimmung in einem Wahllokal in Berlin

Bis 12.00 Uhr lag die Wahlbeteiligung einschliesslich der Briefwahl bei 57,1 Prozent, vor vier Jahren waren es zum gleichen Zeitpunkt 44,3 Prozent.

"Ich hoffe, dass heute möglichst viele Menschen von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen und eine demokratische Zukunft der Bundesrepublik Deutschland bestärken, indem sie demokratischen Parteien ihre Stimme geben", sagte der 61-Jährige. In beiden Fällen wäre Merkel auch die nächste Bundeskanzlerin, sie würde damit bereits in ihre vierte Amtszeit gehen.

Die Wahllokale schliessen um 18.00 Uhr, gleich darauf senden die grossen Fernsehsender die ersten Prognosen. Das waren 0,5 Prozentpunkte mehr als 2013.

In Bremen lag die Wahlbeteiligung bis 12.00 Uhr bei 27,1 Prozent 2013 lag sie zu diesem Zeitpunkt bei (24,9 Prozent). Vor vier Jahren waren es nach Angaben des Statistikamtes Nord zu diesem Zeitpunkt erst 35,4 Prozent. Dort gaben bis 12.00 Uhr 26 Prozent der Wähler ihre Stimme ab - sechs Prozentpunkte über dem Niveau von 2013.

Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen gaben bis zum Mittag um 12.00 Uhr rund 40 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab, wie der Landeswahlleiter auf Grundlage einer stichprobenartigen Umfrage mitteilte. Alles Wichtige zur Bundestagswahl in unserem Liveticker.

Rund 9,5 Millionen Menschen in Bayern können bei der Bundestagswahl heute ihre Stimmen abgeben.

Im Regierungsbezirk Chemnitz war die Beteiligung mit 28,6 Prozent am höchsten. Gleichzeitig können die Wahlberechtigten bei einem Volksentscheid darüber abstimmen, ob der Flughafen Tegel nach Eröffnung des neuen Hauptstadt-Airports BER geschlossen oder weiterbetrieben werden soll. Der Partei werden in Sachsen Chancen auf ein Ergebnis jenseits der 20 Prozent eingeräumt. In Dresden lag sie bei 26,9 Prozent, in Leipzig bei glatt 25 Prozent.

Einige Bundesländer meldeten aber auch einen ruhigen Start der Wahl. In Sachsen blieb die Wahlbeteiligung bis zum Mittag im Vergleich zu 2013 unverändert. Bei der bislang letzten Bundestagswahl hatten zu diesem Zeitpunkt schon 31,2 Prozent gewählt.

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