Trump erklärt, Nordkorea "wird es nicht mehr lange machen"

China dreht Nordkorea den Öl-Hahn

Die Bundesregierung hat mit scharfer Kritik auf die Drohung Nordkoreas reagiert, eine Wasserstoffbombe über dem Pazifischen Ozean zu testen. Sobald es ein Anzeichen gebe, dass die USA Nordkorea angreifen, würde Nordkorea mit einem erbarmungslosen Präventivschlag antworten. Der Minister unterstrich, dass Trumps Rede bei der UNO, in der er auch mit der völligen Vernichtung Nordkoreas gedroht hatte, unverantwortlich gewesen sei. "In dem Moment, in dem Amerika anfängt zu bombardieren, müsste es Nordkorea mit so großer Stärke treffen, dass auch die unterirdischen Waffen zerstört werden", sagte der Korea-Experte Robert Kelly BILD. Der Machthaber in Pjöngjang bezeichnete den US-Präsidenten als einen "geistig umnachteten senilen Amerikaner", der für seine Rede vor der UN-Vollversammlung "teuer bezahlen" werde. Die Volksrepublik argumentiert zudem, dass die Bewohner der Landes geschützt werden sollten.

In Anspielung auf die Raketentests sagte er über Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un: "Der Raketenmann ist auf einer Selbstmordmission für sich selbst und sein Regime".

Dennoch sind Tokio und Seoul gleichermaßen besorgt angesichts der schnellen Fortschritte, die Nordkorea mit seinem Atomwaffen- und Raketenprogramm macht.

► Südkoreas Präsident Moon Jae-in setzt sich für die rasche Inbetriebnahme des amerikanischen Raketen-Abewehrsystems THAAD ein, das er - im Wahlkampf vor wenigen Monaten - noch hatte abbauen lassen wollen.

Der Atomstreit mit Nordkorea ist eine Gefahr und trotz der Sorge um Nordkoreas Atomprogramm lehnen zwei Drittel der US-Amerikaner einen Präventivschlag gegen Nordkorea ab.

72 Prozent der gut 1000 Befragten vertrauen zudem eher auf die Führung des US-Militärs als auf Präsident Donald Trump, mit dem Konflikt verantwortungsvoll umzugehen, ergab eine aktuelle Umfrage der US-Zeitung "Washington Post".

Nach Einschätzung der russischen Regierung haben Nordkoreas Raketen- und Atomtests bereits eine abschreckende Wirkung. Solche Massenkundgebungen sind in Nordkorea nicht unüblich, um die Unterstützung der Bürger für die Politik der kommunistischen Regierung zu demonstrieren. Insgesamt lehnen 57 Prozent die Arbeit von Trump ab, während 39 Prozent diese gutheißen.

Trump nannte Kim daraufhin einen "Irren". Die USA würden sich und ihre Alliierten schützen, hieß es dazu aus dem Pentagon.

Nordkorea erhält nach US-Angaben jährlich rund 8,5 Millionen Barrel Öl aus dem Ausland, knapp die Hälfte davon in Form von Rohöl und die andere Hälfte in Form von Mineralölerzeugnissen wie Benzin, Diesel und Schweröl. Noch nie im 21. Jahrhundert seien US-Kampfflugzeuge vor der nordkoreanischen Küste derart weit nach Norden vorgedrungen.

Unklar ist jedoch, ob Kim diese Aktion tatsächlich als Warnung sieht - oder viel mehr als das, wonach er sich seit Jahren sehnt: Dass Amerika sein Land endlich als Bedrohung ernst nimmt.

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