Betrug mit Bitcoin-Bons: Polizei warnt vor neuer Masche

Bei Bitcoins handelt es sich um eine digitale Währung die im Allgemeinen elektronisch zwischen den Teilnehmern ausgetauscht wird. reuters

Das Bundeskriminalamt (BK) hat am Dienstag vor einer neu adaptierten Betrugsmasche gewarnt. Inhaber und Angestellte von Trafiken, Tankstellen und Postpartnerstellen werden demnach telefonisch aufgefordert, die Codes bekannt zu geben. In Vorarlberg wurden bislang sechs Fälle angezeigt. Österreichweit waren rund 60 Angriffe zu verzeichnen.

Bisher waren Telefonwertkarten und Bons für Online-Prepaid-Zahlungsmittel im Visier der Täter. Für die ahnungslosen Opfer ist zuerst nicht klar, dass sie Ziel eines Betruges wurden. Sie geben vor, dass die bereits ausgelieferten Bitcoin-Ladebons keine Gültigkeit mehr hätten und gegen neue ausgetauscht werden müssten. Die Täter geben sich als Mitarbeiter von Bitcoin Vertriebsstätten aus und behaupten, dass die bereits ausgelieferten Bitcoin Ladebons keine Gültigkeit mehr hätten und ausgetauscht werden müssten. In weiterer Folge werden die Opfer aufgefordert, die Codes bekanntzugeben, um diese "aus dem System" zu nehmen. Die Täter verschleiern dabei durch technische Maßnahmen ihre Telefonnummer, sodass der Eindruck entsteht, der Anruf käme tatsächlich vom Vertragspartner. Bei den bis zu 90 Minuten dauernden Gesprächen versuchen die Täter sogar ihre Opfer unter Druck zu setzen.

Für die Angestellten ist nicht unmittelbar einsichtig, dass es sich bei den Anrufern um Betrüger handelt. Drohungen wie Jobverlust oder finanzielle Haftung werden ausgesprochen.

Werden tatsächlich Ladecodes bekannt gegeben, lösen die Täter diese meist innerhalb von Minuten ein.

Geben Sie keinesfalls Codes von Ladebons via Telefon bekannt! Sollten Zweifel an der Identität des Gesprächspartners aufkommen, soll das Gespräch beendet werden - etwa mit Hinweis auf einen Rückruf - und die bekannten Kontaktnummern gewählt werden. Sollten die Codes dennoch bekanntgegeben worden sein, sollen sich die Opfer um eine Sperrung bemühen und dann die Polizei verständigen.

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