Batteriehersteller Varta nimmt Börsenpläne wieder auf

Die Varta AG fertigt vor allem Mikrobatterien. Varta

Wenige Tage vor der Erstnotiz wurde der Börsengang jedoch abgeblasen. Begründet wurde dies damals mit einem ungünstigen Marktumfeld.

Wie es sich für einen Batterieproduzenten gehört, geht dem Unternehmen nicht die Luft aus: Der Mikrobatterie-Hersteller nimmt erneut Anlauf an die Frankfurter Börse. Dieser soll im Prime Standard (regulierter Markt) in Frankfurt noch im laufenden Jahr erfolgen.

Geplant ist eine Kapitalerhöhung, die rund 150 Millionen Euro in die Kasse bringen soll. Die angestrebte Streubesitzquote liegt bei rund 40 Prozent. Hinzu kommen bestehende Aktien aus dem Besitz des derzeitigen Alleinaktionärs, der Schweizer Holding Montana.

Die Einnahmen aus dem Börsengang will Varta in das weitere Wachstum stecken und Produktionskapazitäten erheblich ausbauen. Das Unternehmen will auch nach dem Börsengang Mehrheitsaktionär bleiben.

Im vergangenen Jahr erwirtschaftete Varta einen Umsatz von etwa 214 Millionen Euro. Euro, der Betriebsgewinn stieg um 90 % auf rund 19,4 Mio.

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