Mbappé-Deal: Hat PSG sich dramatisch verzockt?

Mbappé-Deal: Hat PSG sich dramatisch verzockt?

Das FFP aber schreibt vor, dass die Klubs im Verlauf der letzten drei Jahre nicht mehr ausgeben, als sie einnehmen. Es droht offenbar eine Strafe - allerdings können sie sich noch retten. Und das Financial Fairplay (FFP) der Uefa umdribbeln, indem Kylian Mbappé in dieser Saison von Monaco ausgeliehen wird, um ihn erst nächstes Jahr für 180 Mio. Die 180 Mio. Euro Ablöse könnten also doch noch in diesem Geschäftsjahr verbucht werden. Bei Mbappé wird die Kaufoption laut französischen Medienberichten aktiviert, sobald PSG den Klassenerhalt in der Ligue 1 sicher hat. Hol' Dir jetzt Deinen Gratismonat! Damit soll eine Chancengleichheit zwischen den Vereinen hergestellt werden.

Wie die Sport Bild nun aber berichtet, wird die Kaufsumme auf die Rechnung des 2017er-Transferfenster übertragen.

Aufgrund der Millionenausgaben - allen voran den 222 Millionen Euro, die für Neymar fällig wurden - steht Paris St. Germain ohnehin längst im Zentrum der UEFA-Ermittlungen. Somit hätte PSG 418 Millionen Euro ausgegeben und damit gegen das FFP verstoßen.

Die Statuten der UEFA besagen, dass die Transfergebühr bei einer "Leihe mit der Verpflichtung zum endgültigen Transfer eines Spielers oder mit einer bedingten Option, die im Wesentlichen obligatorisch ist, ab Beginn der Leihe in die FFP-Berechnungen einbezogen" wird.

Ein Transferstopp ist eine der Möglichkeiten, selbst ein temporärer Ausschluss aus der Champions League ist regeltechnisch möglich, wenn auch unwahrscheinlich. In einer ersten Stellungnahme an die Uefa hatte der Klub schon gesagt: "Wenn nötig, sind zahlreiche wertvolle Spieler unter Vertrag, die es ermöglichen würden, in den kommenden Transferphasen (Januar und Sommer 2018) beträchtliche Gewinne zu erzielen".

Related:

Comments

Latest news

Flutlichtausfall RB Leipzig drohte Spielabbruch in Istanbul
Im ohrenbetäubend-lauten Fußball-Tempel am Bosporus war auf einige kein Verlass. "Aus welchen Gründen auch immer". Nach dem 0:2-Rückstand hatten die Sachsen zur zweiten Halbzeit einen neuen Anlauf genommen.

Amazon Fire TV mit 4K- und HDR-Support vorgestellt
Mit der Alexa-Sprachfernbedienung kann das Fire TV zudem Smarthome-Geräte von Anbietern wie Philips Hue, TP-Link und tado steuern. Amazon ist zwar Unterstützer von HDR10+, liefert passenden Content aber bis auf Weiteres via TV-App direkt an die UHD-Fernseher.

Abgewanderter Modeste: "Wäre am liebsten in Köln geblieben"
Allerdings hatten wir auch zu FC-Zeiten keinen besonders engen Draht zueinander, und ich habe mich auch bei ihm nicht gemeldet". Aus diesem Grund wollte ich auch verhältnismäßig mehr Geld verdienen", erklärte Modeste. "Darüber muss man reden dürfen".

Studie: Karriere ist Frauen fast genauso wichtig wie Männern
Zwar fänden es Frauen (82 Prozent) wichtiger als Männer (74 Prozent), im Beruf mit Menschen in Kontakt zu kommen. Dann wäre es deutlich einfacher, Job und Familie unter einen Hut zu bringen.

Gericht: 1&1-Werbung 'Das beste Netz' ist irreführend
Im vergangenen Jahr hat alles medienwirksam begonnen. 1&1 fing an die Telekom in den Werbespots zu ärgern. Die Werbekampagne sei irreführend, entschied das Oberlandesgericht (OLG) Köln nach Angaben vom Mittwoch.

Other news