US-Verteidigungsminister und Nato-Generalsekretär besuchen Kabul

Lashkar Gah in der Provinz Helmand eine Haubitze M777 in Position

Sie hätten aus einem Wohnhaus heraus Raketen und Mörsergranaten auf den Flughafen von Kabul abgefeuert. Als Aufständische mehrere Raketen auf die Hauptstadt Kabul abfeuerten, wurde mindestens ein Mensch getötet, elf weitere wurden verletzt. Sie erklärte lediglich, sie bedauere "den Schaden für Nicht-Kämpfer zutiefst". Ziel sei das Flugzeug von James Mattis gewesen, twitterte ein Talibansprecher. Auch das Flugzeug des US-Ministers wurde nicht beschädigt. Wenig später reklamierte auch der örtliche Ableger des Islamischen Staates (IS) in der Provinz Chorasan den Raketenangriff für seine Organisation.

Die Kurzvisite von Stoltenberg und Mattis erfolgte überraschend und hatte offensichtlich den Zweck, die neuen Afghanistanpläne von US-Präsident Donald Trump sowie den verstärkten NATO-Einsatz vorzustellen. Die ausländische Unterstützung werde den afghanischen Truppen eine "überwältigende Überlegenheit auf dem Schlachtfeld" gegen die radikalislamischen Taliban geben, zeigte sich Mattis überzeugt.

Bei einem Besuch in Kabul haben US-Verteidigungsminister Mattis und NATO-Generalsekretär Stoltenberg einen entschlossenen Kampf gegen den Extremismus angekündigt. Mattis ist das erste Kabinettsmitglied, das nach dieser strategischen Wende nach Afghanistan gekommen ist. Je stabiler Afghanistan sei, desto "sicherer werden wir sein", erklärte der Nato-Generalsekretär. Der US-Militäreinsatz in Afghanistan hatte infolge der Terroranschläge vom 11. September 2001 begonnen. Mit bald 16 Jahren ist der Krieg gegen die Taliban der längste Auslands-Militäreinsatz in der Geschichte der USA. Auch "viele (NATO-) Länder" hätten eine Verstärkung ihrer Kontingente versprochen, sagte NATO-Chef Stoltenberg.

Die Sicherheitslage in Afghanistan hat sich seit dem Abzug der meisten internationalen Soldaten Ende 2014 deutlich verschlechtert.

Angesichts der Probleme der afghanischen Truppen, den Vormarsch der radikalislamischen Taliban zu stoppen, forderten US-Generäle schon seit Monaten ein Umdenken.

Mattis sagte nach dem Treffen, die Zahl der zusätzlichen US-Soldaten in Afghanistan stehe zwar noch nicht fest, aber die USA würden den Sicherheitstruppen in Afghanistan helfen.

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