"Big Fucking Rocket": Raumfahrt-Visionär Musk will Transporter zum Mars schicken

Elon Musk präsentiert in Australien seine Pläne für die bemannte Raumfahrt

Bei einer Rede gab CEO Elon Musk allerdings ein visionäres Versprechen ab.

In einem animierten Videoclip wurde bei der Rede die Idee des 46-jährigen Milliardärs für Normalsterbliche veranschaulicht. Denn der Tesla-Chef hat einen Traum: Er könne sich nichts Schöneres vorstellen, als da oben in den Sternen zu sein, sagte Musk am Freitag beim International Astronautical Congress im australischen Adelaide. Dort präsentierte er seine Pläne, wie er die Menschen zum Mars befördern will. Die Raketen - 100 Meter hoch - sollen Platz für 100 Personen haben. Sie werden in bequemen drei-Mann-Kabinen reisen. Das geplante interplanetare Transportsystem trägt laut Musk derzeit den Namen BFR (Big Fucking Rocket). 30 solcher Raketen, die Nachfolger der Falcon 9, sollen in den kommenden Jahren gebaut werden.

Mit einer "Scheiß-Riesenrakete" auf den Roten Planeten: Das private Raumfahrtunternehmen SpaceX will Menschen bereits in sieben Jahren per Rakete auf den Mars schicken. Dafür soll der gesamte Fuhrpark an Raketen auf eine einzige eingestampft werden. Die Flugzeit zwischen beliebigen zwei Punkten auf der Erde soll nicht mehr als eine Stunde dauern und die Kosten der Tickets sollen den Economy-Klasse Tarif nicht überschreiten. Mit immer weiteren Flügen sollen nicht nur Kolonisten kommen, sondern auch das nötige Material für die erste menschliche Siedlung auf dem Mars. Die soll dann auch nicht für die Raumfahrt eingesetzt werden, sondern auch für Langstreckenreisen auf der Erde.

"Das ist kein Irrtum. Obwohl er ehrgeizig ist", sagte Musk zum Zeitplan. 2024 sollen dann die ersten Menschen zum Mars fliegen. Während er damit zwar wohl eingesteht, dass nun der nächste Termin für einen Erstflug von SpaceX zum Mars gerissen wird, bleiben die Pläne seines Weltraumunternehmens äußerst ambitioniert. Bereits Ende September 2016 hatte er eine Besiedlung angekündigt.

Related:

Comments

Latest news

"Kein iPhone" - Bill Gates wählt Android-Smartphone
Er arbeite mit Computern, die auf Windows laufen und einem Android-Gerät, das "viele Programme von Microsoft " habe, so Gates. Unter Android kann man sogar einen Microsoft-Launcher aufspielen, der das Benutzerinterface grundlegend verändert.

391 extrem rechte Verdachtsfälle bei der Bundeswehr
Er war im französischen Illkirch stationiert gewesen und hatte ein Doppelleben als "syrischer Flüchtling" geführt. Die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Ulla Jelpke, kritisiert den Umgang der Bundeswehr mit Nazis.

Japan: Ende der BSE-Sperre für österreichisches Rindfleisch
Für österreichisches Schweinefleisch ist Japan bereits der zweitwichtigste Drittlandsmarkt. Erst 2013 hat Japan begonnen, die Exporte einzelner Länder wieder zuzulassen.

Deutscher Europapokal-Frust: Auch Köln und Hertha verlieren
Die 1:2 (1:0)-Niederlage der Kraichgauer beim bulgarischen Serienmeister Ludogorez Rasgrad rundete das enttäuschende Ergebnis ab. Minute per Handelfmeter den Siegtreffer für die Gastgeber, die in Gruppe J bereits ihren zweiten Sieg feierten.

Russland und Türkei wollen sich enger abstimmen
Zusammen mit dem Iran vermittelten die Türkei und Russland seitdem mehrere örtliche Waffenruhen in sogenannten Deeskalationszonen. Putin lobte "unseren Freund, Präsident Erdogan" dafür, dass er das Abkommen für eine Deeskalation möglich mache.

Other news