Deutscher Europapokal-Frust: Auch Köln und Hertha verlieren

1899 Hoffenheim unterlag bei Ludogorez Rasgrad 1:2

Dabei war es auch das Trio, bestehend aus dem 1. FC Köln, Hertha BSC und 1899 Hoffenheim, welches an Spieltag eins des "kleinen" europäischen Wettbewerbes selbst keinen einzigen Sieg einfahren konnte: Nach der Auftaktpleite beim FC Arsenal absolvieren die "Geißböcke" ihr erstes Europacup-Heimspiel seit 25 Jahren und empfangen dabei den früheren Topklub Roter Stern Belgrad aus Serbien (Anpfiff: 19 Uhr / Hier bei tz.de* erfahren Sie, wie Sie die Partie live im TV oder im Livestream verfolgen können ).

Zeitgleich beginnt auch das Match des zweiten deutschen Europa-League-Teilnehmers, Hertha BSC. Die 1:2 (1:0)-Niederlage der Kraichgauer beim bulgarischen Serienmeister Ludogorez Rasgrad rundete das enttäuschende Ergebnis ab. Zuvor hatten schon Bayern München, Borussia Dortmund und RB Leipzig in der Champions League allesamt verloren.

Europa League: Gelingt der erste deutsche Saisonsieg? Immerhin macht die zweite Halbzeit Mut für das wichtige und richtungweisende Ligaspiel gegen Vizemeister RB Leipzig am Sonntag (18.00 Uhr/Sky). Die Kölner Polizei, die die Begegnung im Vorfeld zu einem Hochsicherheitsspiel erklärt hatte, war mit Tausenden Einsatzkräften vor Ort, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Hoffenheim war schon nach 96 Sekunden durch den Treffer des Tschechen Pavel Kaderabek in Führung gegangen. Swetoslaw Djakow (46.) und Jody Lukoki (72.) trafen für Rasgrad. Grund dafür war die Entlassung seines Kollegen Carlo Ancelotti bei Rekordmeister Bayern München. Pechvogel des Abends war Abwehrspieler Jordan Torunarigha.

Vor 8900 Zuschauern in der Jämtkraft Arena erzielte ÖFK-Kapitän Brwa Nouri in der 22. Minute per Handelfmeter den Siegtreffer für die Gastgeber, die in Gruppe J bereits ihren zweiten Sieg feierten. Torunarigha war der Ball aus kürzester Distanz an die Hand geprallt, der italienische Schiedsrichter Luca Banti zeigte erst nach einem Moment des Zögerns auf den Elfmeterpunkt.

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