Parteien dementieren: Grüne und FDP über beanspruchte Ministerien einig

Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth spricht vor der Veranstaltungshalle in Berlin mit Demonstranten

FDP und Grüne sollen bereits einen gemeinsamen Fahrplan für die Sondierungsgespräche zu einer möglichen "Jamaika"-Koalition aufgestellt haben". Die Zeitung beruft sich dabei auf ein ihr vorliegendes Dokument aus Verhandlerkreisen.

Demnach einigten sich die Verhandler darauf, die offiziellen Jamaika-Sondierungen am 16. Oktober, dem Montag nach der Niedersachsenwahl, starten zu lassen.

Nach einem von der Zeitung bei Twitter veröffentlichten Foto des Dokuments haben beide Parteien auch "mögliche Ressortzuschnitte. sehr informell andiskutiert".

Die FDP will das Finanzministerium, das Bildungsministerium mit Technologie und Digitalem sowie das Justizministerium besetzen. Unter der Überschrift Grüne werden genannt: das Außenamt, das Entwicklungsressort und das Umweltministerium inklusive des Themas Verbraucherschutz.

Jürgen Trittin ist einer von 14 Abgesandten für die Sondierungsgespräche
Jürgen Trittin ist einer von 14 Abgesandten für die Sondierungsgespräche

Die Grünen wiesen den Bericht zurück. Das sei "alles Quatsch", sagte ein Sprecher der Grünen auf Nachfrage. Auch ein FDP-Sprecher dementierte: "Es hat bislang keinerlei vertiefte oder inhaltliche Gesprächskontakte zwischen FDP und Grünen gegeben. Die FDP hat noch keine Verhandlungsdelegation bestimmt".

Freilich bleibt ohnehin alles in der Schwebe, solange nichts mit CDU und CSU abgestimmt ist.

Möglicherweise soll dann am 28. Oktober ein Grünen-Parteitag stattfinden, bei dem die Delegierten über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen abstimmen. Teilnehmer sollen FDP-Chef Christian Linder, Generalsekretärin Nicola Beer und Parteilvize Wolfgang Kubicki sowie Grünen-Chef Cem Özdemir, Fraktionschefin Katrin Göhring-Eckardt und der schleswig-holsteinische Umweltminister Robert Hadeck. Allerdings lehnte er eine Obergrenze für den Zuzug von Flüchtlingen erneut kategorisch ab.

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