Frankreich bietet Irak nach Kurden-Referendum Hilfe an

Erdogan vor der UN-Vollversammlung

Deren Regionalregierung werde den Preis für die Abstimmung zahlen, sagte Präsident Recep Tayyip Erdogan. Die Regierung in Ankara hat wiederholt mit Wirtschaftssanktionen gedroht, die das an die Türkei grenzende Kurdengebiet im Irak praktisch von den internationalen Märkten abschneiden würden. Derzeit planen Iran und der Irak Medienberichten zufolge in der Nähe ihrer Grenze ein gemeinsames Manöver.

Der Iran ist einer der Hauptexporteure von raffiniertem Öl - das vor allem als Treibstoff genutzt wird - in die autonome Kurdenregion des Nachbarlandes. Die Mehrheit der Stimmberechtigten hat Ja zu einem unabhängigen Staat gesagt. Vielmehr öffneten die Kurden "eine Wunde in der Region, um mit einem Messer darin zu bohren".

Die Kurdengebiete im Irak verfügen selbst über grosse Ölreserven. So gelangen täglich Hunderttausende Barrel Rohöl über die Türkei auf den Weltmarkt. Die kurdischen Behörden müssten die verfassungsmäßige Rolle der Zentralregierung respektieren, sagte Außenminister Rex Tillerson. Erdogan sagte nun, die Bedingungen hätten sich geändert. Als eine Reaktion darauf sperrte die Regierung in Bagdad den Luftraum über der Region. Gespräche auf der Grundlage des Referendums, wie von Kurdenführer Massoud Barzani vorgeschlagen, werde es niemals geben, sagte al-Abadi am Mittwoch vor dem irakischen Parlament in Bagdad.

Protest am Flughafen von Erbil: Die irakische Zentralregierung hatte wegen des Unabhängigkeitsreferendum Flüge die kurdischen Autonomiegebiete im Nordirak gestoppt. Der Irak, Iran und die Türkei haben von den Kurden nach dem Referendum gefordert, die Kontrolle über ihre Grenzübergänge der Regierung in Bagdad zu übergeben.

Die türkische Regierung drohte den Kurden abermals mit einer härteren Gangart. Die Entscheidung für gemeinsame Übungen in den nächsten Tagen sei bei einem Treffen iranischer Kommandeure gefallen, zitierte das staatliche Fernsehen Irans einen Militärsprecher. Das Referendum habe weder "die Grenzen bestimmen" noch sie "de facto durchsetzen" sollen, versicherte Barzani.

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