Was die Deutschen dazu sagen - Rückt die CDU weiter nach rechts?

Stanislaw Tillichdts

"Die Leute wollen, dass Deutschland Deutschland bleibt", so Tillich.

Nach dem historisch schlechten Wahlergebnis der Union fordert der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich einen Kursschwenk der CDU nach rechts sowie eine schärfere Asyl- und Einwanderungspolitik. Der CDU-Politiker sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, das Ergebnis der Abstimmung zeige, dass sich ein Großteil der Bevölkerung nicht verstanden fühle.

Die Grünenpolitikerin Roth appellierte an alle demokratischen Parteien, nach dem Einzug der AfD in den Bundestag nicht weiter nach rechts zu rücken. Damit folgte der Staatschef der Forderung von CSU-Chef Horst Seehofer, der kurz nach der Bundestagswahl, die CDU anhielt, ihre "rechte Flanke" zu schließen. "Sie wollen keine Parallelgesellschaften und keinen Anstieg der Kriminalität. Wenn man über die Mitte hinweg nach links geht, darf man die Stammwähler nicht vergessen: die rechtschaffenen Leute, die an Recht und Ordnung glauben". "Sie wollen nicht, dass religiöse oder politische Auseinandersetzungen unter Flüchtlingen hier ausgetragen werden".

Tillich machte die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) für das starke Abschneiden der AfD mitverantwortlich, die bei der Bundestagswahl drittstärkste Kraft im Parlament wurde.

Die Union war bei der Bundestagswahl stärkste Kraft geworden, hatte aber nur 32,9 Prozent erreicht - ihr schwächstes Ergebnis seit 1949. "Mit Sicherheit ist das ein Grund", sagte er. Bei den Abschiebungen gibt es erhebliche Defizite. Demoskopen hätten herausgefunden, dass 60 bis 70 Prozent die AfD aus Protest gewählt hätten.

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