Liveticker: Mindestens 50 Tote nach Schüssen bei Konzert in Las Vegas

Stephen Paddock tötete mindestens 59 Menschen

Er sei lediglich hin und wieder nach Las Vegas gefahren, um dem Glücksspiel nachzugehen.

Laut Sheriff Joseph Lombardo ist der Schütze tot. Ärzte, Krankenschwestern, kommen aus dem Urlaub zurück, um zu helfen.

In den USA gibt es immer wieder tödliche Angriffe mit Schusswaffen.

Polizei und Einsatzkräfte machen einen Ausnahmejob. "Ein einsamer Wolf", sagte Bezirks-Sheriff Joe Lombardo. Die Polizei geht davon aus, dass er sich selbst getötet hat. Das zweite Privathaus des Mannes in der Stadt Reno solle ebenfalls durchsucht werden. Der 64-jährige Stephen Paddock, ein vermögender und zuvor unauffälliger Rentner mit einer Leidenschaft für Glücksspiel, hinterließ nach Polizeiangaben vom Montagabend (Ortszeit) keine Erklärung für seine Bluttat, bei der mindestens 59 Menschen starben. In dem Zimmer fanden die Polizisten mehr als zehn Gewehre. "Nach unseren Erkenntnissen war sie nicht im Land", sagt Lombardo.

Paddock scheint ein Normalo zu sein - blondes, schütteres Haar, leichter Bartwuchs - keine äußerlichen Auffälligkeiten, kein einschlägiger Eintrag in der Kriminalitätskartei. "Wo zum Teufel hatte er die automatischen Waffen her?" fragte sich Eric Paddock. Ein Bekenntnis des Islamischen Staates (IS), der Attentäter sei ein Terrorist des Netzwerkes, erweist sich zunächst als nicht stichhaltig.

Doch laut der US-Bundespolizei FBI lieferten erste Ermittlungen keinerlei Hinweise auf eine Terror-Connection Paddocks.

- Der Täter schoss aus dem Fenster eines Hotelzimmers im 32. Stock des Mandalay Bay Hotels, das er vorher mit einem Hammer eingeschlagen hat. Augenzeugen berichteten von Hunderten Schüssen. Ohrenbetäubend tönt das Stakkato der Schüsse durch die Flucht des Las Vegas Strips.

Viele Menschen hätten blutüberströmt am Boden gelegen, sagte ein junger Mann dem Sender CNN. Ermittler stellten in dem Zimmer 16 Schusswaffen sicher. Sein Motiv ist völlig unklar. Eric Paddock, der in Florida wohnt, sagte: "Wir können nicht verstehen, was passiert ist". Paddock zeigte sich bisher als weitgehend unbescholtener Bürger. Paddock lebte rund 80 Meilen nördlich von Las Vegas, offenbar ein unauffälliges Leben.

Zuvor hatte die Terrormiliz IS hat die Gewalttat in Las Vegas über ihr Sprachrohr "Amak" für sich reklamiert - doch dies erwies sich zunächst als nicht stichhaltig. Es löst dort eine neue Debatte über das Waffenrecht aus.

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