Filmproduzent Harvey Weinstein soll Frauen sexuell belästigt haben

Los AngelesDer US-Starproduzent und Oscar-Gewinner Harvey Weinstein hat sich wegen Vorwürfen der sexuellen Belästigung von seiner eigenen Firma freistellen lassen. Er wolle nun eine Auszeit nehmen, um seine "Dämonen" in den Griff zu bekommen.

Die "New York Times" hatte am Donnerstag enthüllt, dass es von mehreren Frauen den Vorwurf der sexuellen Belästigung gegen Weinstein gibt.

Die Schauspielerin Ashley Judd berichtete der Zeitung zufolge, dass der Filmmogul sie vor zwanzig Jahren für ein Arbeitsfrühstück in sein Hotelzimmer gebeten habe, wo er sie dann aber im Bademantel empfangen habe. Er habe bereits Therapeuten. Nach Angaben aus Weinsteins Umfeld erhielten mindestens acht Frauen Geld, um ihn nicht anzuzeigen, darunter auch die Schauspielerin Rose McGowan. Weinstein entschuldigte sich am Donnerstag in einer Erklärung für sein "Benehmen gegenüber Kolleginnen in der Vergangenheit", das zu "viel Leid" geführt habe. "Das war die Kultur damals".

Weinsteins Anwalt Charles Harder sagte, in dem Bericht der "Times" seien einige falsche und rufschädigende Aussagen erhalten, ging aber nicht weiter ins Detail.

"Pulp Fiction", "Der englische Patient".

Weinstein gilt als einer der einflussreichsten Produzenten Hollywoods. Mit seinem Filmstudio Miramax, das er zusammen mit seinem Bruder Bob unter dem Dach von Disney betrieb, förderte er die Karrieren von Schauspielern und Regisseuren. 2005 gründeten sie die neue Produktionsfirma The Weinstein Company.

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