Sturm "Xavier" wütet über Norddeutschland: Ein Toter

Sturm

Sturmböen in Hameln (Niedersachsen): Der gesamte Norden ist von Sturmtief Xavier betroffen.

Ein weiterer Mensch starb in Neu-Karstädt in Mecklenburg-Vorpommern: Ein Lastwagenfahrer sei an der Bundesstraße 191 von einem umstürzenden Baum erschlagen worden, sagte ein Polizeisprecher.

Zuvor war bereits bekannt, dass im Bundesland Brandenburg drei Menschen in Autos starben.

Viele Tausend Menschen hatten Probleme, von der Arbeit oder Schule nach Hause zu kommen, weil Busse und Bahnen nicht fuhren.

Die Feuerwehr rückte zu zahlreichen Hilfseinsätzen aus. Umgestürzte Bäume auf den Strecken Marienheide-Meinerzhagen (RB25) und Messinghausen und Brilon-Wald (RE17) konnten bereits am frühen Nachmittag wieder beseitigt werden.

In Hamburg wurde eine 54-jährige Frau getötet, als ein Baum auf ein Auto fiel. Das Opfer hatte als Beifahrerin im Wagen gesessen. Bei Gransee (Oberhavel) sei ein Ast in eine Windschutzscheibe geflogen und habe einen Menschen getötet.

Sturmtief "Xavier" hat den öffentliche Nahverkehr in Berlin lahmgelegt: Der S-Bahn- und Busverkehr sind am Donnerstagnachmittag wegen des Unwetters komplett eingestellt worden. Bei mehreren Flughäfen war der Betrieb beeinträchtigt.

Auch der Zugverkehr nach Berlin wurde eingestellt. Das teilte die Bahn in Berlin mit. "Ein Schienenersatzverkehr kann wegen des Unwetters nicht eingerichtet werden". Die Bahn stellte den Zugbetrieb in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bremen und auch den S-Bahnverkehr in Hamburg bis auf weiteres ein. U-Bahnen hatten auf oberirdischen Strecken 40 km/h Tempolimit.

Die Hamburger Feuerwehr forderte die Bevölkerung auf, wegen des Sturms nicht vor die Tür zu gehen.

Die Berliner Feuerwehr hat wegen Sturm "Xavier" den Ausnahmezustand ausgerufen. Es liefen Dutzende Notrufe ein, meldete die Feuerwehr per Twitter. Wie ein Flixbus-Sprecher sagte, stieg die Zahl der Buchungen von und nach Hamburg im Vergleich zur Vorwoche um rund 45 Prozent. In Werlte bei Osnabrück krachte ein Autofahrer in einen umgestürzten Baum.

"Xavier" erreichte am Donnerstagnachmittag Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Im Norden des Bundeslandes waren Tausende Haushalte ohne Strom. Orkanböen der Stärke 12 hätten den auf Schienen laufenden Kran am Mittag angehoben, gedreht und umgekippt, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei am Donnerstag.

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