Klaus Lederer Brandbrief aus Friedrichstadt-Palast gegen AfD in Ordnung

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Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke) sieht einen Aufruf aus dem Friedrichstadt-Palast gegen AfD-Wähler als legitime Form der Meinungsäußerung.

Der AfD-Landesverband ermöglicht bekennenden Wählern einen Besuch des Stücks "The One Grand Show" im renommierten Friedrichstadt-Palast. In einer Mitte der Woche bekanntgewordenen Rundmail an die Mitarbeiter des europaweit bekannten Revuetheaters schreibt Schmidt: "Wir werden uns künftig noch deutlicher als bisher von 20 oder 25 Prozent unserer potenziellen Kunden im Osten abgrenzen und von Hohlköpfen mit Migrationshintergrund selbstverständlich auch". "Ich will all deren Geld nicht", schrieb er in dem Brief, über den mehrere Medien berichteten.

Wie Schmidt auf Nachfrage dem Tagesspiegel mitteilte, könne der Palast allerdings nicht nachweisen, wer tatsächlich Wähler der AfD ist.

Mit der PR-Aktion will die Partei gegen die Absage des Intendanten protestieren. Die Aktion sei rein symbolischer Natur.

Der Streit hat derweil die Politik erreicht: Am Donnerstag hatte AfD-Fraktionschef Georg Pazderski gefordert, die staatliche Förderung für den Friedrichstadt-Palast einzustellen. "Der Intendant hat eindeutig Stellung gegen den zunehmenden Rechtspopulismus bezogen, das finde ich absolut in Ordnung", sagte Lederer.

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