Qualifikation Niederlande vor erneutem Desaster - WM wohl ohne Robben und Co

Gestrauchelt aber noch nicht gefallen Tonny Vilhena und die Niederländer gewinnen in Weißrussland und wahren ihre Minimalchance auf das WM-Ticket

Den Niederlanden hilft jetzt nur noch ein Wudner.

Angeführt von Vierfach-Torschütze Marcus Berg siegten die Skandinavier mit 8:0 (3:0) gegen Luxemburg und übernahmen damit vorerst die Tabellenspitze in der WM-Qualifikationsgruppe A. Einen höheren Sieg hatten die Tre Kronor letztmals am 15. August 1954 beim 10:1 gegen Finnland in Helsinki erzielt. Bayern-Star Arjen Robben verwandelte in der 84. Minute einen Foulelfmeter.

Frankreich machte in Bulgarien schon nach drei Minuten alles klar: Blaise Matuidi (30) trifft zum 1:0 und schießt so die Franzosen auf Platz 1 in Gruppe A. Die Franzosen treffen Dienstag (20.45 Uhr) in Paris noch auf Weißrussland. Der Sieg ist umso erstaunlicher, zumal sich Luxemburg im letzten Spiel noch ein 0:0 in Frankreich erkämpft hatte.

Spannend bleibt es bis zum Schluss in der Gruppe B, in der die Schweiz nach wie vor die besten Karten hat. Gegen die von Bernd Storck trainierten Ungarn hatten die Eidgenossen keine Probleme, unter anderem traf der Hoffenheimer Steven Zuber zweimal.

Portugal wäre allerdings mit einem Sieg im Heimspiel am Dienstag für die WM qualifiziert, weil das Ronaldo-Team die bessere Tordifferenz aufweist.

Weltfußballer Cristiano Ronaldo bewahrte Portugal derweil vor einer Blamage und bescherte dem Europameister ein Endspiel um den Gruppensieg gegen die Schweiz. Die roten Teufel gewannen beim Tabellenzweiten Bosnien-Herzegowina 4:3 (1:2) und blieben damit ungeschlagen. Nigeria ist damit seit 1994 WM-Stammgast - mit Ausnahme der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Die Super Eagles besiegten am vorletzten Spieltag der Afrika-Gruppe B den Verfolger Sambia 1:0 (0:0) und bauten den Vorsprung auf uneinholbare sechs Punkte aus.

In der Gruppe H unterstrich Belgien, das sich als erstes europäisches Team die Fahrkarte für Russland gesichert hatte, seine gute Verfassung.

Die Gastgeber müssen mit 14 Punkten weiter um die Teilnahme an den Play-offs zittern, da Griechenland mit seinem deutschen Trainer Michael Skibbe 2:1 (2:1) auf Zypern gewann und mit 16 Zählern nun im Vorteil beim Kampf um Platz zwei ist. Griechenland hat die aussichtsreiche Möglichkeit, am letzten Spieltag den zweiten Platz im Spiel gegen Gibraltar fest zu machen.

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