Elon Musk zeigt Produktion von Tesla Model 3

Das Modell 3 soll der E-Mobilität den Durchbruch bringen. Derzeit gibt es aber Anlaufprobleme

Der US-Elektroautobauer Tesla verschiebt die Präsentation seines elektrischen Sattelzugs nochmal um einen Monat.

"Wir befinden uns gerade tief in der Produktionshölle", erklärte Musk die erneute Verzögerung. Als Grund dafür nannte Tesla-Chef Elon Musk Engpässe beim Model 3. Zudem müsse die Akkuspeicherproduktion für den Einsatz im sturmgeschädigten Puerto Rico erhöht werden. Nur hinkt der die Vorreiterrolle gewohnte Musk beim E-Truck hinterher: Die Schweizer Firma E-Force zum Beispiel hatte 2013 einen rein elektrisch betriebenen 18-Tonner-Lkw vorgestellt und erzielt damit in der Alpenrepublik offenbar beachtliche Erfolge. Laut Medienberichten bringt es das Fahrzeug, das angeblich auch autonom fahren kann, lediglich auf eine Reichweite zwischen 320 und 480 Kilometern. Ursprünglich hatte Tesla den Schritt für September angekündigt. Der Temin platzt. Dann soll es im Oktober so weit sein. Erst vor wenigen Tagen hatte Tesla bekanntgegeben, dass bis Ende September gerade einmal 260 Stück des neuen Mittelklassewagens hergestellt worden sind - statt der geplanten 1500 Model 3. Das sind rund drei Autos pro Tag. Je mehr Zeit Tesla aber braucht, um seine gewünschte Produktionsleistung für das Model 3 zu erreichen, umso mehr Konkurrenz hat das Unternehmen durch die etablierten Autohersteller, die bereits über Qualität und über die zuverlässigen Produktionsprozesse verfügen. Unterdessen berichten Medien, darunter das Wall Street Journal, dass ein Großteil der Fahrzeuge - zumindest anfänglich und bis in den September hinein - nicht maschinell, sondern von Fabrikarbeitern zusammengebaut wurden. Ähnliche Probleme habe es aber auch zu Beginn der Produktion der Model S und Model X gegeben, schreibt das Branchenmagazin Electrek.

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