Löws WM-Warnung "Nur wir haben etwas zu verlieren"

WM-Quali Robben trifft bei Oranje-Sieg Leipzigs Forsberg für Schweden

Zum Abschluss der WM-Qualifikation gegen Aserbaidschan stellt Bundestrainer Joachim Löw gleich auf sieben Positionen um.

Die Qualifikation für das Turnier in Russland ist fix, bis zur Fußball-WM 2018 bleibt aber viel zu tun - vor allem für die Spieler. Der Kampf an der Spitze wird brutal hart. Damals waren alle acht Spiele gewonnen worden.

Stolz posierten die Nationalspieler auf dem Frankfurter Flughafen vor ihrem neuen Mannschaftsbus, mit dem sie nun zu den Stadien fahren. Aber wenn man mit dem Erreichten zufrieden ist, ist man schon auf dem Weg nach unten. "Wir müssen wieder diesen immensen Hunger haben!"

Der letzte Weltmeister, der seinen Titel verteidigte, war Brasilien 1962. Deshalb könnte das Team beim zehnten Spiel gegen Aserbaidschan, bei dem alles andere als ein Sieg eine faustdicke Überraschung wäre, eigentlich in den Party-Modus wechseln. Doch so etwas ist nicht Löws Maßstab. Diese weiße Weste wird sich Deutschland als aktuelle Nummer eins der FIFA-Weltrangliste gegen die Nummer 92 nicht beflecken lassen. "Aber im nächsten Jahr spielt das keine Rolle".

Zwischen 35 und 40 Spieler umfasst der erweiterte Kreis, der in Löws Blickpunkt steht und am Ende auf 23 WM-Fahrer reduziert wird. "Es kann Sperren oder Verletzungen in einem Turnier geben". Besonders groß ist die Auswahl in der Innenverteidigung, wo hinter Mats Hummels und Jerome Boateng in Antonio Rüdiger, Shkodran Mustafi, Niklas Süle und Matthias Ginter vier weitere Spieler Ansprüche anmelden. Als Vertreter sieht er Marvin Plattenhardt, Jeremy Toljan oder Lukas Klostermann.

Gegen Aserbaidschan, das als Gruppenfünfter keine Chance mehr auf eine WM-Teilnahme in Russland hat, konnte die deutsche Mannschaft alle bisherigen fünf Partien gewinnen.

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