HelloFresh wagt einen zweiten Anlauf

Im zweiten Anlauf soll es nun endlich klappen: Rocket Internet will trotz der schlechten Erfahrungen beim US-Konkurrenten Blue Apron seinen Kochbox-Lieferdienst Hellofresh an die Börse bringen. Mit dem Börsengang will Hellofresh bis zu 300 Millionen Euro an Eigenkapital einsammeln.

Hellofresh liefert "Kochboxen" nach Hause, in denen die Kunden die Zutaten finden, um selbst ein Menü zu kochen. €. Hello Fresh schreibt dabei noch Verluste - will aber innerhalb der nächsten 15 Monate die Gewinnschwelle beim bereinigten operativen Ergebnis (Ebitda) sowie mittelfristig eine bereinigte Ebitda-Marge von 12 bis 15 % erreichen. Die Eigentümer hoffen, die Anleger mit Preiszugeständnissen diesmal überzeugen zu können. Das Unternehmen will bei dem IPO zwischen 250 und 300 Millionen Euro einnehmen.

Hellofresh-Eigentümer Rocket Internet hofft auf einen Erfolg wie beim milliardenschweren Börsengang des Essens-Lieferdienstes Delivery Hero. Denn die Aktien von Blue Apron haben mittlerweile fast die Hälfte ihres Wertes verloren.

Hellofresh wurde im Jahr 2011 von Dominik Richter, Thomas Griesel und Jessica Nilsson gegründet und beschäftigt nach eigenen Angaben rund 2.000 Mitarbeiter weltweit. Im ersten Halbjahr 2017 wuchs der Umsatz um 49 Prozent auf 435 Millionen Euro, der Betriebsverlust (bereinigtes Ebitda) stieg leicht auf 46,5 (Vorjahr: 45,7) Millionen Euro. Die Papiere von Rocket Internet liegen im SDax nach der Mitteilung der Börsenpläne rund 1,3 Prozent im Plus.

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