IWF hebt Prognose für Weltwirtschaft an

Containerschiffe im Hafen

Beide Schätzungen liegen 0,1 Prozentpunkte über den IWF-Vorhersagen vom Juli. Die Anhebung fällt in den Industrienationen etwas stärker aus als in den Schwellenländern. Grund für den Optimismus sind unter anderem die positive Entwicklung in der Eurozone, den USA und China. IWF-Chefvolkswirt Maurice Obstfeld sprach von einem guten Zeitpunkt, um notwendige Strukturreformen umzusetzen.

Die Prognose sei vor dem Hintergrund der Stärkung der Finanzstabilität des Landes und einer Inflationsverlangsamung revidiert worden. Im Frühjahr hatte der IWF lediglich 1,4 Prozent erwartet.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat die Prognose für Russlands Wirtschaftswachstum für 2017-2018 angehoben. Damit würde Österreich heuer das Eurozonen-Wachstum von geschätzten 2,1 Prozent überflügeln. Voriges Jahr betrug das BIP-Plus 1,5 Prozent. Für Deutschland korrigierte der Fonds seinen Ausblick um je 0,2 Punkte nach oben auf 2,0 Prozent für 2017 und 1,8 Prozent für 2018.

Die Wirtschaftsentwicklung in Großbritannien betrachtet der IWF hingegen mit Skepsis. Seit der Brexit-Entscheidung habe die Abschwächung des Pfunds die Einkommen der Privathaushalte schrumpfen lassen; die Zukunft der britischen Beziehungen zur EU sei weiterhin von großen Ungewissheiten überschattet, heißt es in den am Dienstag präsentierten World Economic Outlook-Bericht. Für 2018 rechnet das Wifo mit ebenfalls 2,8 Prozent und das IHS mit 2,1 Prozent realem BIP-Zuwachs.

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