Lufthansa und Konzernpiloten einigen sich

Ein Bild das nun Vergangenheit sein soll Lufthansa Piloten im Streik

Der Tarifstreit zwischen der Lufthansa und der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit ist beinahe vom Tisch. "Dieser Kompromiss ermöglicht Karriereperspektiven für unsere Pilotinnen und Piloten und er leistet einen wichtigen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit unseres Unternehmens". Die Einigung stehe unter dem Vorbehalt, dass die Gewerkschaftsmitglieder sie in einer Urabstimmung billigten. Der Vertrag laufe bis mindestens 2022, heißt es weiter. Auch bei der Altersvorsorge der Piloten gibt es Entlastungen für die Fluggesellschaft. Allein die Umstellung der Pensionszahlungen entlaste den Konzern um einen hohen dreistelligen Millionenbetrag.

Die Lufthansa Aktie notiert im XETRA-Handel der Frankfurter Börse bei 24,625 Euro mit 2,67 Prozent im Plus. Das heutige Übergangsversorgungssystem wird grundsätzlich beibehalten. Für Lufthansa Cargo und Germanwings gilt dieses Ausscheidealter schon heute. Pilotinnen und Piloten werden auch künftig gegen dauerhafte Flugdienstuntauglichkeit geschützt sein.

Durch die Zusage, zum Jahresende 2022 mindestens 325 Flugzeuge mit Piloten der Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings zu betreiben, werden weitreichende Zukunfts- und Karriereperspektiven geschaffen. Zudem wurden Gehaltssteigerungen von insgesamt 10,3 Prozent bis zum Juni 2022, eine Einmalzahlung von 1,8 Monatsgehältern sowie mehr als 700 Neueinstellungen zu den Bedingungen des Konzerntarifvertrags (KTV) vereinbart.

Die Einstiegs- und möglichen Endvergütungen für zukünftige Mitarbeiter sollen sich am heutigen Niveau orientieren. Die Vergütungsstrukturen von heutigen Mitarbeitern bleiben unverändert. Außerdem wurden weitere Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung vereinbart. "Wir freuen uns, dass nun auch die über 860 Nachwuchsflugzeugführer, die seit Jahren auf einen Cockpitarbeitsplatz warten, endlich eingestellt werden".

"Das Paket ist ein Schritt hin zu einer neuen Tarifpartnerschaft". Den im März veröffentlichten Eckpunkten zufolge sollen die rund 5.400 nach Konzerntarif bezahlten Piloten im Schnitt zwei Jahre später in den Vorruhestand wechseln und selbst das Zinsrisiko bei ihrer Betriebsrente tragen.

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