Hammer-Deal: Steven Spielberg produziert eine SciFi-Serie für Apple

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Apple hat den ersten dicken Content-Fisch an Land gezogen.

Die Zusammenarbeit zwischen Steven Spielberg und Apple unterstreicht die Ambitionen des Megakonzerns, im Serien-Bereich Fuß zu fassen. Das berichtet das Wall Street Journal. Die in sich abgeschlossenen Episoden nahmen das Übernatürliche in den Blick: Horror, Science Fiction etc. Spielberg selbst sah die Serie in der Tradition von "Twilight Zone". Erst im Juni engagierte Apple die einstigen Sony Pictures Television-Präsidenten Jamie Erlicht und Zack Van Amburg für die Leitung der hauseigenen Serien-Sparte.

Apple hat sich für seinen Vorstoß ins Geschäft mit exklusiven Videoinhalten einem Zeitungsbericht zufolge die Hilfe von Starregisseur Steven Spielberg gesichert. Spielberg hatte bei Filmen wie "E.T. - Der Außerirdische" (1982), "Jurassic Park" (1993) und "Minority Report" (2002) Regie geführt. Eine Milliarde US-Dollar sollen für Eigenproduktionen fließen. Möglicherweise wird er als Executive-Producer in Erscheinung treten. Showrunner der Serienfortsetzung soll dem Vernehmen nach Bryan Fuller ("Hannibal" mit Mads Mikkelsen) sein.

Mit dem Deal könnte Apple endgültig in die Riege der etablierten Streamingdienste wie Netflix, Amazon oder Hulu aufsteigen. Wann es die Neuauflage von Amazing Stories auf die heimische Bildschirme schafft, ist bisher noch nicht bekannt. Dorthin passen auch kolportierte Projekte wie die Reality-Show über die App-Economy oder die - wegen des Harvey-Weinstein-Skandals gecancelte - geplante Biopic-Serie über das Leben von Elvis Presley. Zumal Apple sich dadurch selbst einer großen potenziellen Zuschauerbasis berauben würde. Denkbar ist auch ein eigenes, komplett neues Angebot aus Cupertino.

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