Pest-Ausbruch in Madagaskar: WHO liefert 1,2 Millionen Antibiotika

42 Menschen auf Madagaskar sind bereits an der Pest gestorben. Aus Sicherheitsgründen bleiben die Schulen

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat über eine Million Antibiotika-Medikamente auf die Insel Madagaskar geschickt. Knapp 250 000 weitere Dosen sollen in Kürze folgen. "Je schneller wir handeln, desto mehr Leben retten wir", erklärte die WHO-Chefin in Madagaskar, Charlotte Ndiaye.

Dort grassiert derzeit die Beulenpest, aber auch die leicht übertragbare und deswegen besonders gefährliche Lungenpest. Die Zahl der Toten stieg dem Gesundheitsministerium zufolge inzwischen auf 36, rund die Hälfte davon in dicht besiedelten Städten.

Dem jüngsten Ausbruch der Lungen- und Beulenpest in Madagaskar sind bereits über 40 Menschen zum Opfer gefallen, rund 350 Erkrankungen wurden bislang gemeldet. Die Fluggesellschaft Air Seychelles stellte daraufhin ihre Flüge nach Antananarivo ein. Ein Todesopfer war ein Basketballtrainer aus den Seychellen, der sich nur kurz in Madagaskar aufhielt. Der Inselstaat vor der südöstlichen Küste Afrikas weist seit Jahren die meisten Pest-Fälle weltweit auf. Ohne Behandlung führt Lungenpest oft innerhalb von 24 Stunden zum Tod.

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