Schweizer spülen Gold und Silber im Millionenwert ins Abwasser

Gold. Symbolbild

Schatzsucher könnten im Schweizer Klärschlamm fündig werden. Kiloweise Gold und Silber im Wert von insgesamt 3 Millionen Schweizer Franken (2,6 Millionen Euro) werden jährlich ins Abwasser der Eidgenossen gespült.

Am Dienstag legte das Institut eine Analyse vor: In den Kläranlagen kommen demnach jedes Jahr allein 3000 Kilogramm Silber und 43 Kilogramm Gold zusammen. Der aktuelle Wert liege bei rund 2,6 Millionen Euro. Dabei handele es sich nicht um Schmuck wie Ketten und Ringe, die versehentlich im Abfluss landeten. Es geht laut der Forschungsanstalt vor allem um Rückstände aus der Industrieproduktion.

An einzelnen Klärwerken im Tessin sei die Goldkonzentration so hoch, dass sich womöglich eine Rückgewinnung lohnen würde, so die Forscher. In der Gegend gebe es viele Goldraffinerien.

Die Studie weist auch teils erhebliche Mengen anderer Metalle und Spurenelemente sowie seltene Erden nach. Beispielsweise aus der Chemie- und Pharmaindustrie sowie aus der Hightechforschung.

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