Kanadas Regierungschef Trudeau zu Gast bei US-Präsident Trump

Trump und Trudeau im Weissen Haus

Trudeau stellte am Mittwoch vor Medienvertretern in Washington fest, "dass die Verhandlungen schwierig sind und weiter schwierig bleiben werden und manchmal sogar unvorhersehbar".

US-Präsident Trump und Kanadas Premierminister Trudeau haben in Washington über die Neugestaltung des nordamerikanischen Freihandelsabkommens Nafta beraten. Die kanadische Tageszeitung "Globe and Mail" bezeichnete daher die Trudeau-Reise nach Washington und Mexiko als "Nafta-Rettungstour". "Mein Optimismus hinsichtlich einer Neuverhandlung von Nafta gründet sich nicht auf Persönlichkeit oder dem Lesen von politischem Kaffeesatz, sondern weil ich weiß, wie gut Nafta für Millionen Bürger in Kanada, den USA und Mexiko war", sagte Trudeau.

Die Handelsbeziehungen zwischen Kanada und den USA befinden sich auf einem Tiefstand. Die amerikanische Handelskammer beschuldigte die Trump-Administration bereits am Dienstag, mit "giftigen" Vorschlägen die Verhandlungen abschiessen zu wollen. "Es ist möglich, dass wir nicht in der Lage sind, einen Deal mit dem einen oder anderen zu machen". - Trump hatte damit gedroht aus dem Abkommen auszusteigen, sollten sich die Bedingungen für die USA nicht verbessern. "Es ist möglich, dass wir kein Abkommen abschliessen können und es ist möglich, dass wir eines abschliessen können". Ein "andauerndes, konstruktives Verhältnis" zwischen ihm und Trump sei wirklich wichtig. Angesichts der Unsicherheit über die Zukunft von Nafta werde Kanada aber "auf alles vorbereitet" sein, sagte Trudeau ohne dies näher zu erläutern. Erstmals sprach er an, dass er dann getrennte, zweiseitige Abkommen mit Kanada und Mexiko anstreben werde, was bisher bei beiden Ländern auf Ablehnung stößt. Trudeau forderte die Vereinigten Staaten eindringlich auf, die Strafzölle auf Flugzeuge des kanadischen Unternehmens zu streichen. Die US-Regierung belegte daher die Bombardier-Maschinen CS100 und CS300 mit Strafzöllen in Höhe von 220 Prozent. Die US-Seite hatte der kanadischen Holzwirtschaft und dem Luftfahrtunternehmen Bombardier zuletzt Dumping-Methoden vorgeworfen. Im Anschluss wollte der Premier nach Mexiko weiterreisen.

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