Oculus GO: Facebook kündigt günstige VR-Brille an

Facebook kündigt günstigere VR-Brille an

Nach Microsoft will nun auch Facebook mit einer aggressiven Preispolitik das Geschäft mit virtueller Realität ankurbeln. Das Online-Netzwerk bringt eigenen Angaben zufolge Anfang 2018 unter dem Namen Oculus Go eine günstigere Version seiner Oculus-VR-Brille auf den Markt, die ohne einen PC oder ein eingeschobenes Smartphone auskommt. Der Bildschirm des Geräts ist aus einem LCD-Panel gefertigt, das mit 2560x1440 Bildpunkten auflöst.

Oculus VR hat das autarke VR-Headset Oculus Go angekündigt und gleichzeitig den Preis von Oculus Rift dauerhaft gesenkt. Zwar wurde das Blickfeld gegenüber der Rift nicht verändert, die neuen Komponenten sollen aber den Blendeffekt deutlich reduzieren.

Das Oculus-Go-Headset hat ins Kopfband eingebaute Lautsprecher; wer einen anderen Kopfhörer nutzen will, kann die Klinkenbuchse nutzen. Die Oculus Go soll 200 US-Dollar kosten. Darüber hat das Facebook-Unternehmen immer wieder ganz offen gesprochen und sogar einen Prototyp der Presse vorgestellt: das "Project Santa Cruz". Beim Marktstart Anfang 2016 hatte allein die Brille noch 599 US-Dollar gekostet. Der teils langatmige Installationsprozess aktueller Top-Geräte würde damit entfallen. Preis und Erscheinungstermin sind unklar. Facebook-Chef Mark Zuckerberg setzte aber groß darauf und hatte 2014 für über zwei Milliarden Dollar den Branchenpionier Oculus gekauft.

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