Sie wollte ein tolles Foto: Studentin springt aus Versehen in den Tod

Die Seven-Sisters-Klippen in England

Die weißen Seven-Sisters-Felsen am Ärmelkanal sind imposant und ein Touristenmagnet.

Für ein spektakuläres Urlaubsfoto riskieren Touristen immer wieder ihr Leben.

Hyewon Kim aus Südkorea machte gerade Urlaub in England, und wollte eigentlich nur ein schönes Souvenir-Foto machen. Viele Menschen reisen dorthin, um die berühmten Seven-Sisters-Klippen zu sehen. Im Juni dieses Jahres hatten sich ganze Abschnitte der Kreidefelsen in der Grafschaft East Sussex gelöst und waren als Gerölllawine in die Tiefe gestürzt. Sie wollte an einem dieser weißen Felsen ein Foto von sich machen lassen - und sprang auf dramatische Weise in den Tod, wie die BBC berichtet. Doch dann passierte das tragische Unglück: Kim scheint das Gleichgewicht verloren zu haben und stürzte 60 Meter in die Tiefe. Laut Gerichtsmediziner Alan Craze erlitt sie dabei Verletzungen, die unmittelbar zu ihrem Tod führten. Die Polizei in Sussex sagte laut einem Bericht auf "bild.de": "Es gibt sechs Fotos, auf denen man sieht, dass sie sehr nah am Rand der Klippen gestanden ist". Bei der Untersuchung des Falles habe weder ein Familienangehöriger noch ein Botschaftsmitarbeiter teilgenommen.

Mark Webb von der örtlichen Feuerwehr: "Das war ein unglaublich trauriger Unfall, der zum Ende eines jungen Lebens führte". Wir können den Menschen nur dringend raten, weit genug von den Klippen entfernt zu bleiben.

An den Seven Sisters zwischen Eastbourne und Seaford warnen bereits mehrere Schilder vor instabilen Felsen nahe des Abgrunds.

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