Erstmals mehr als 10.000 elektrifizierte Autos im Monat — BMW

Erstmals mehr als 10.000 elektrifizierte Autos im Monat — BMW

BMW hängt dem Stuttgarter Rivalen Mercedes-Benz in diesem Jahr deutlich hinterher. Allein der Absatz der SUVs um die BMW-X-Familie stieg bis September trotz des Modellwechsels beim X3 um 12,5 Prozent.

Mit den 68.688 in den ersten neun Monaten verkauften Autos mit elektrifiziertem Antrieb liegt der Münchner Autobauer jetzt schon über dem Ergebnis des gesamten Vorjahres. Die magische 10.000 Einheiten-Grenze pro Monat wurde im vergangenen September um 786 Fahrzeuge übertrumpft. Im bisherigen Jahresverlauf bauten die Wolfsburger das Plus damit auf 2,6 Prozent aus, in den ersten neun Monaten verkaufte Volkswagen über 7,6 Millionen Autos.

Asien bleibt dank der regen Nachfrage aus China weiter ein Wachstumstreiber für den Absatz der BMW Group: Der Absatz in Asien stieg seit Jahresbeginn um 13,2 Prozent auf 620.287 Autos. Dabei spielt auch die kommende Quote für Elektroautos in China eine Rolle. Der Diesel-Skandal hatte VW in eine schwere Krise gestürzt. Das ahnen seit einigen Jahren nun auch die deutschen Hersteller und holen auf.

Unter den Konzernmarken war vor allem Seat erfolgreich - mit einem Plus von 11,2 Prozent auf 39 800 Auslieferungen im September. Im August lag das Minus allerdings mit gut 8 Prozent deutlich höher. Auch die Oberklasse-Tochter Audi lieferte erneut mehr Autos aus und verbuchte einen Anstieg um 2,6 Prozent auf 178 400 Wagen.

Auf dem weltweit zweitgrößten Markt USA lief es für den Münchener Autokonzern nicht mehr ganz so schlecht: Die Verkäufe sanken im September zwar noch leicht um 0,4 Prozent. "Im laufenden Jahr haben wir bereits mehr elektrifizierte Fahrzeuge verkauft als im gesamten letzten Jahr, und wir sind auf dem besten Weg, unser Ziel von 100 000 Einheiten zum Ende des Jahres zu erreichen", so Robertson. Im September wurden erstmals überhaupt innerhalb eines Monats mehr als 10.000 elektrifizierte Fahrzeuge ausgeliefert. Die Muttergesellschaft BMW ist in Gesprächen mit chinesischen Partnern über eine Kooperation im Kleinwagengeschäft. Great Wall ist Chinas größter Hersteller der beliebten Stadtgeländewagen. Darin geht es um eine Zusammenarbeit bei der Kleinwagenmarke Mini auf dem chinesischen Markt, wie Great Wall am Freitag in Hongkong mitteilte.

BMW hat Schwierigkeiten unter anderem in Großbritannien und den USA; in beiden Märkten sind die Verkäufe gesunken.

Related:

Comments

Latest news

Im Oberwald | Flugzeug stürzt ab - Pilot (†66) tot!
Die verunfallte Maschine und die übrig gebliebenen Trümmerteile werden wohl erst am Samstagmorgen bei Tagslicht abtransportiert. Bei dem Flugzeug handelt es sich laut Polizei um ein zweisitziges Ultraleichtflugzeug der Marke "Aerospool", Modell "Dynamic".

Lebensgefährlich: Ungeborenes Kind tritt Loch in die Gebärmutter
In China ist genau das passiert: Eine Mutter wäre um ein Haar gestorben, weil ihr Kind ihr ein Loch in den Uterus getreten hat! . Die Chinesin war vor ihrer Schwangerschaft an der Gebärmutter operiert worden, die Narbe durch den Tritt aufgeplatzt.

Sex, Drogen, Berlin: Hält Serie "Babylon Berlin", was sie verspricht?
Er ist auf der Suche nach einem Film, auf dem eine bedeutende Persönlichkeit sadomasochistische Praktiken auslebt. Kein Wunder, dass bereits zwei weitere Staffeln in Auftrag gegeben wurden.

Ermittlungen gegen AfD-Landeschef Paul Hampel eingestellt - kein Tatbestand
Ein zweiter Vorwurf hatte gelautet, Hampel habe einen Wahlwerbespot doppelt beim Landesverband abgerechnet. Dies teilte am Freitag eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft gegenüber der Deutschen Presse-Agentur mit.

Schriftsteller Akhanli wird nicht an Türkei ausgeliefert
Stattdessen müssten die Verfolgung von Kritikern der türkischen Regierung und die Arbeit von Interpol geprüft werden. Der aus der Türkei stammende deutsche Schriftsteller Dogan Akhanli wird nicht an Erdogans Justiz ausgeliefert.

Other news