Gräfe fordert Absetzung von Krug und Fandel

Schiedsrichter Manuel Gräfe hat seine Kritik an den Schiedsrichter-Topfunktionären Herbert Fandel und Hellmut Krug nach dem Krisentreffen in der DFB-Zentrale bekräftigt. Die Eindrücke aus dieser Unterredung würden in einem nächsten Schritt analysiert. Felix Brych, Lutz Michael Fröhlich (Vorsitzender der Elitekommission), Herbert Fandel (Vorsitzender DFB-Schiedsrichterausschuss), Hellmut Krug (DFB-Schiedsrichtermanager) und Willi Hink (DFB-Direktor) teil.

So lange wollte Gräfe nicht warten.

Gräfe hatte zu Saisonbeginn dem Berliner Tagesspiegel ein viel beachtetes Interview gegeben und den früheren Schiri-Chefs Fandel und Krug fehlende Transparenz, schlechten Führungsstil und Vetternwirtschaft vorgeworfen.

Auch mein öffentlicher Einsatz sowohl öffentlich ("11 Freunde"-Interview nach dem Suizidversuch von Babak Rafati) als auch immer wieder intern, um zu verbesserten Rahmenbedingungen für die Schiedsrichter zu kommen, hat mich persönlich nicht vorangebracht sondern im Gegenteil zu Problemen mit den beiden genannten Funktionären geführt". Er wolle weiterhin für mehr Gerechtigkeit und Transparenz sorgen, teilte Gräfe am Dienstagabend in einer persönlichen Erklärung mit.

Doch nach dem vierstündigen Gipfel gab es nicht etwa die große Versöhnung, sondern eine knallharte Forderung von Gräfe. Es obliegt nun dem DFB, für Veränderungen zu sorgen.

"Wo dieses hinführe, habe man "zum Beispiel leider an den Leistungen der Saison 2015/16 sehen müssen" und sehe man "nun auch bei der unzulänglichen Behandlung des Themas Videobeweis", kritisierte der FIFA-Referee aus Berlin". Schon vor sechs Wochen habe deshalb seine persönliche Aussprache mit DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius und Lutz Michael Fröhlich, dem Vorsitzenden der Schiedsrichter-Elitekommission im DFB, stattgefunden. Der durchschaubare Versuch, die von uns aufgezeigten Fehlentwicklungen auf persönliche Empfindlichkeiten von mir oder anderen abzustellen, geht fehl.

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