Fairphone und Apple führen Branche bei grüner Elektronik an

Fairphone und Apple führen Branche bei grüner Elektronik an

Die IT-Hersteller Fairphone und Apple stehen an der Spitze des jüngsten Branchenrankings zu grüner Elektronik von Greenpeace. Beide Unternehmen verzichten auf gefährliche Chemikalien und produzieren klimafreundlich, wie Greenpeace am Dienstag mitteilte. In die Bewertung der Umweltschutzorganisation floss außerdem ein, ob Rohstoffe recycelt werden und wie gut sich Smartphones, Tablets und Laptops reparieren lassen. Smartphones, Laptops und Tablets von Samsung und Huawei landen hingegen auf den hinteren Plätzen, ebenso wie Amazon, der zum drittgrössten Anbieter von Tablets geworden ist. Bei dem letzten Aspekt hat Greenpeace mit den US-Reparaturspezialisten von iFixit kooperiert und 40 Geräte untersucht. Testsieger Fairphone baut Smartphones, die möglichst geringe ökologische und soziale Kosten verursachen sollen; zudem sind die Geräte technisch nachrüstbar. Als einziges Unternehmen hat Apple zugesagt, nicht nur Rechenzentren und Büros, sondern zukünftig die gesamte Lieferkette mit erneuerbaren Energien zu versorgen. Die Hersteller Dell und HP folgen auf den weiteren Plätzen. Sie wurden für ihre reparier- und aufrüstbaren Geräte gelobt - eine Kategorie, in der sowohl Apple als auch Microsoft blass aussehen. Auf Wegwerfhandys, deren Lebensdauer praktisch ab Werk auf zwei Jahre begrenzt ist, setzen laut Ranking auch die chinesischen Firmen Huawei, Oppo und Xiaomi. Das Unternemen lässt hauptsächlich in Ostasien produzieren und benutzt dazu nahezu ausschließlich klimaschädlichen Kohlestrom: Von 16.000 Gigawattstunden Energie, die das Unternehmen 2016 verbraucht hat, stammte gerade mal ein Prozent aus Erneuerbaren Energien. Auch Recycling von wertvollen Rohstoffen werde bei Samsung kaum betrieben. Greenpeace mahnt diesbezüglich besonders an, dass die Wiederverwertung von insgesamt 4,3 Millionen zurückgerufenen Note 7 Geräten im Nachhall des diesjährigen Akku-Skandals nur auf öffentlichen Druck hin geschah.

Die Umweltorganisation Greenpeace hat 17 Elektronik-Konzerne hinsichtlich ihres Engagements für den Umweltschutz bewertet. Gleichzeitig entwickeln viele Marktführer Produkte für die Müllhalde', sagt Manfred Santen, Elektronik-Experte von Greenpeace. Sein Rat: "Die erste Frage vor jedem Kauf sollte immer sein: Brauche ich das Gerät wirklich?"

Greenpeace hatte sein Green-IT-Ranking von 2006 bis 2012 regelmäßig veröffentlicht und bei den Unternehmen "anhaltende Fortschritte" ausgemacht, gefährliche Stoffe in der Produktion zu eliminieren und die Geräte effizienter zu machen. Eine ehrliche Antwort könne helfen, die Umwelt zu schützen.

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