Mindestens 59 Tote bei Selbstmordanschlägen

Behördenangaben zufolge zündete ein Selbstmordattentäter in einer schiitischen Moschee in der Hauptstadt Kabul einen Sprengsatz.

Kurze Zeit später seien bei einem zweiten Angriff auf eine Moschee in der zentralafghanischen Provinz Ghor mindestens 33 Menschen gestorben und zehn verletzt worden.

Bei zwei Angriffen auf Moscheen in Afghanistan sind am Freitag mindestens 59 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 39 Menschen starben. Nach Polizeiangaben gibt es Frauen und Kinder unter den Opfern.

Bei dem Anschlag in Ghor im Bezirk Dolaina seien 15 Menschen getötet und zwölf verletzt worden, sagte Madschroh. Ein Mitglied des Provinzrats, Muwen Ahmed, sagte, "die ganze Decke" sei heruntergekommen. Der Gouverneur sprach sogar von 30 Gläubigen, die in der Moschee in Ghor ums Leben kamen.

Anwohner der schiitischen Kabuler Moschee berichteten von einer blutverschmierten Gebetshalle und vielen Leichen, die hinausgetragen würden. Ende September waren bei einem Angriff auf eine schiitische Moschee sieben Menschen getötet worden, Ende August starben bei einem weiteren Anschlag mindestens 28 Menschen. Fast jedes Mal kamen die Attentäter, wenn die Moscheen voll waren - entweder an einem hohen Feiertag oder während eines Freitagsgebets. Zunächst war unklar, wer hinter den Taten steckt. Die Schiiten sind in Afghanistan in der Minderheit, etwa 80 Prozent der Menschen bekennen sich zur sunnitischen Glaubensrichtung des Islam.

Der IS war 2017 bereits für einige der brutalsten Anschläge in Afghanistan verantwortlich, darunter eine siebenstündige Schießerei in einem Krankenhaus in Kabul.

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