Tote bei schweren Gefechten mit Islamisten

Auch mehrere Extremisten kamen ums Leben, wie das Innenministerium in Kairo mitteilte. Das Gebiet rund um eine Siedlung werde nun durchsucht.

Die Sicherheitskräfte seien auf dem Weg zu einem Haus in der Wüste gewesen, in dem Mitglieder der Aufständischengruppe Hasm vermutet worden seien, hiess es. Die Rebellen hätten dann aus einem Hinterhalt mit Panzerfäusten und Sprengsätzen auf einen Konvoi der Sicherheitskräfte geschossen, sagte ein Insider. In ihrem Bekennerschreiben sprach die Gruppe auch von mehreren Dutzend Verletzten. Die ägyptische Regierung wirft der Hasm-Organisation vor, der bewaffnete Arm der islamistischen Muslimbruderschaft zu sein, die seit 2013 verboten ist. Wie aus diesen Quellen und von Ärzten am Freitag verlautete, lieferten sich die Sicherheitskräfte in der Wüstensiedlung Bahariya, 370 Kilometer südwestlich von Kairo, Gefechte mit den Islamisten. Die Oase, die sich im ägyptischen Teil der sogenannten libyschen Wüste befindet, ist auch ein Anziehungspunkt für Touristen. Gefährlich ist die Lage in der Wüstenregion allerdings schon seit langem.

Bei schweren Gefechten mit islamistischen Kämpfern wurden in Ägypten nach Angaben aus Sicherheitskreisen mindestens 35 Soldaten und Polizisten getötet. Dort ist ein Ableger der Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) aktiv. Mehrere hundert Sicherheitskräfte wurden seither getötet.

In den vergangenen Wochen hatte es zahlreiche Angriffe auf Sicherheitskräfte in Ägypten gegeben.

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