Fusionsverhandlungen von T-Mobile US und Sprint gescheitert

Telekom-Logo Quelle über dts Nachrichtenagentur

Die angedachte milliardenschwere Mobilfunk-Hochzeit der amerikanischen Deutschen Telekom-Tochter T-Mobile US mit dem Rivalen Sprint ist vom Tisch.

Es konnte keine Einigung erzielt werden und deswegen wurden die Gespräche beendet, wie beide Unternehmen in einer gemeinsamen Erklärung mitteilten. Am Donnerstag hingegen hatte das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Insider geschrieben, ein überarbeitetes Angebot von T-Mobile habe die Verhandlungen wieder in Gang gebracht.

Zuletzt waren die Gespräche in eine Sackgasse geraten, wie mit den Verhandlungen vertraute Personen verlauten ließen. Ein Grund soll gewesen sein, dass sich die japanische Sprint-Mutter Softbank bei den Eigentümerverhältnissen der fusionierten Gesellschaft nicht mit der Rolle des Junior-Partners abfinden wollte.

Eine Fusion hätte grosse Ausmasse gehabt: T-Mobile, die Nummer Drei im US-Mobilfunkmarkt, ist an der Börse fast 50 Milliarden Dollar wert. Der neue Konzern hätte 130 Millionen Kunden und einen Umsatz von geschätzt mehr als 70 Milliarden Dollar gehabt. Damals hatte Sprint die Kontrollmehrheit und damit das Sagen bei der fusionierten Gesellschaft haben sollen.

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