Studie: Neue Pkw verbrauchen deutlich mehr Kraftstoff als angegeben

Tankanzeige Auto

Neue Autos in Europa verbrauchen im Durchschnitt 42 Prozent mehr Kraftstoff als von den Herstellern angegeben. Demnach ist die Kluft zwischen offiziellem und tatsächlichen Verbrauch so groß wie noch nie.

Das ist das Ergebnis einer Studie der unabhängigen Forschungsorganisation ICCT, die den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vorliegt. Für Autofahrer bedeute dies Mehrkosten von 400 Euro im Jahr.

Bei einer ersten Studie im Jahr 2013 habe die Differenz noch bei 25 Prozent gelegen.

Ein Grund für die hohe Diskrepanz bei den Werten in Europa liege darin, dass der Kraftstoffverbrauch von Autos für die Herstellerangaben weiterhin in Testlaboren und nicht im realen Fahrbetrieb ermittelt wird. Seit September gelten aber strengere Richtlinien bei den Testverfahren für Neuwagen.

Related:

Comments

Latest news

Belgisches Gericht lässt Puigdemont frei und nennt Bedingungen
Sie müssten alle Vorladungen erfüllen, die von der Justiz oder der Polizei herausgegeben würden, hieß es. Darüber hinaus sind sie dazu verpflichtet, bei allen Anhörungen vor Gericht persönlich zu erscheinen.

Berlin BE - Mann (21) bei Raubüberfall erstochen
Weitere Informationen zum Tatgeschehen kann die Polizei gemäss einer Sprecherin zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht machen. Um die Einnahmen stehlen zu können, griff der Täter die beiden mit einem Messer an.

Saudischer Prinz stirbt bei Helikopter-Absturz
Riad wiederum führt seit März 2015 eine Militärkoalition an, die in Jemen Luftangriffe auf die Rebellen fliegt. Gerade in der bergigen Grenzregion kommt es immer wieder zum Beschuss durch die Huthi über die Grenze hinweg.

Staatsbank KfW kann Verkaufserlös pfänden
Sobald Lufthansa , Easyjet und Zeitfracht ihre Flugzeuge bezahlen, zieht die KfW die Millionen plus Zinsen davon ab. Die Masse werde voraussichtlich nicht ausreichen, um die darüber hinausgehenden Masseverbindlichkeiten zu erfüllen.

"Paradise Papers": Neue weltweite Steuer-Enthüllungen
Die 11,5 Millionen Dateien umfassten E-Mails, Urkunden und Kontoauszüge zu 214 000 Gesellschaften vor allem in der Karibik. Die Opposition stützte ihre Vorwürfe auch auf Dokumente, die im Zuge der Panama Papers-Enthüllungen aufgetaucht waren.

Other news