Trump wirft auch Japan unfaire Handelspolitik vor

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Es ist die längste Asienreise eines US-Präsidenten seit 1992 - und die längste Auslandsreise für Trump bisher. "Und das werden wir auf freundliche Weise tun". Er lobte Japan dafür, dass es amerikanische Militärgüter kaufe. In den vergangenen Jahrzehnten habe Japan in Handelsfragen mit den USA immer gewonnen, sagte Trump. "Wenn es zusammen mit den USA Amok läuft, um Nordkorea zu ersticken, können die Inseln Japans im Einklang mit Trumps verrückten Bemerkungen auf den Grund des Meeres geworfen werden", drohte Kim. Japan steht unter dem atomaren Schutzschild der USA.

Ein Treffen Trumps mit Putin am kommenden Wochenende am Rande eines Gipfels der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) in Vietnam war von russischer Seite bereits ins Spiel gebracht worden, vom Weissen Haus aber bislang nicht bestätigt worden.

Die zweiwöchige Reise Trumps steht im Zeichen wirtschaftlicher Abkommen, aber auch des Konflikts mit Nordkorea. Damals hatte der japanische Regierungschef betont, seine Leistungen reichten nicht an die des US-Präsidenten heran.

Diese Entscheidung verteidigte er bei dem Treffen mit den Wirtschaftsvertretern: "Wir werden mehr Handel haben als im Rahmen von TPP, und die Situation wird viel weniger komplex sein", sagte Trump.

TPP sei nicht die richtige Idee gewesen. Japan hält indes an dem ehrgeizigen Vorhaben weiter fest.

Der US-Präsident war am Samstag in Japan eingetroffen.

Nach der Ankunft auf dem US-Militärstützpunkt Yokota in der Nähe der Hauptstadt Tokio sprach Trump von einer "außergewöhnlichen Beziehung". Er wird dort mit Ministerpräsident Shinzo Abe sowie Kaiser Akihito zusammentreffen.

Sollte Japans Premier Shinzo Abe (63) den US-Präsidenten nicht öffentlich anprangern, werde er Japan "auf den Meeresgrund schleudern", drohte Kim Jong-un (33). Japan ist ein wichtiger Verbündeter der USA in der Region. Das Verhältnis zu Japan sei ganz außerordentlich.

Nach japanischen Medienberichten wollte Abe außerdem eine Ausweitung der Sanktionen seines Landes gegen weitere Einzelpersonen und Unternehmen aus Nordkorea verkünden.

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