Bedenken gegen Biotest-Übernahme in Dreieich

Die Übernahme des hessischen Arzneimittelherstellers Biotest durch die chinesische Creat Group kommt ins Wackeln: Der US-Ausschuss CFIUS (Committee on Foreign Investment in the United States) hat angemerkt, dass es nationale Sicherheitsbedenken in der Sache gibt. Die Firmen würden aber nichts unversucht lassen. Beide Parteien hätten entschieden, dass sie die Anmeldung zurückziehen und einen neuen Antrag auf ein beschleunigtes Prüfungsverfahren einreichen werden.

Biotest ist ein Anbieter von Plasmaproteinen und biotherapeutischen Arzneimitteln. Die US-Behörde stört sich bei dem M&A-Deal laut Mitteilung vor allem an der Creat-Tochter Tiancheng. Im Fall Creat/Biotest dürfte dies eher der Fall sein als Bedenken bezüglich der Biotest-Produkte. Der Erfolg hatte sich aber abgezeichnet: Die Eigentümerfamilie Schleussner hatte ihren Anteil von 51 Prozent der stimmberechtigten Biotest-Aktien Creat bereits versprochen, am Dienstag diente auch die Kreissparkasse Biberach ihre gut 15 Prozent an.

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