Luchs Alus wurde erschossen

Wurde definitiv erschossen Luchs „Alus“

Bernhard Dusch, Leiter der ermittelnden Polizeidienststelle Bad Reichenhall bestätigte dem BR, dass der tote Luchs nicht nur verstümmelt, sondern auch an- oder erschossen wurde. "Bei den forensischen Untersuchungen konnten im Körper des Tieres eindeutig Geschosspartikel nachgewiesen werden", so Aschauer. Die Ermittlungen sind bis dato jedoch noch nicht abgeschlossen, an der Aufklärung des Falles wird weiter mit Nachdruck gearbeitet.

"Es ist denkbar, dass der Luchs, der immer wieder im Grenzgebiet unterwegs war, auf österreichischem Staatsgebiet getötet wurde und von der Saalach in den Saalachsee geschwemmt wurde", erklärt Christian Pichler vom WWF.
"Jedes einzelne Tier zählt", teilte Arno Aschauer, Teamleiter Artenschutz beim WWF Österreich mit.

Der Kadaver wurde in Stuttgart und Schweden untersucht. Das Luchsmännchen Alus hatte sich bis zu seinem gewaltsamen Tod im Pinzgau aufgehalten.

Mitte Mai 2017 wurde ein toter Luchs bei Baggerarbeiten in einem Stausee in Bayern gefunden. "Weitere Ermittlungsergebnisse liegen momentan nicht vor", sagt dazu ein Sprecher der Polizeiinspektion Bad Reichenhall: "Derzeit laufen aber Untersuchungen beim LKA in München, was die Geschosspartikel betrifft".

"Alus" und ein gleichzeitig ausgewildertes Weibchen sollten gemeinsam mit den ein bis zwei im Friaul ansässigen Luchsen dazu beitragen, einen kleinen Luchsbestand im Dreiländereck Österreich-Italien-Slowenien aufzubauen. "Wir haben jetzt den Beweis, dass der Luchs angeschossen oder erschossen wurde", sagte auch Franziska Baur von der deutschen Gregor Louisoder Umweltstiftung.

Die von der Gregor Louisoder Umweltstiftung und dem WWF ausgesetzte Belohnung von 15.000 Euro für Hinweise, die zum Täter führen, bleibe laut WWF nach wie vor aufrecht. "Derartige Machenschaften stellen kein Kavaliersdelikt sondern kriminelle Straftatbestände dar".

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