Volkswagen und Google forschen zum Quantencomputer

VW Leistungsfähigere Elektroauto Batterien mit Hilfe von Quantencomputern

Beide Unternehmen erproben künftig gemeinsam die Nutzung von Quantenrechnern. Die VW-Konzern-IT plant drei Entwicklungsbereiche auf dem Google-Quantencomputer zu untersuchen.

Drei Entwicklungsbereiche stehen im Mittelpunkt: die Weiterentwicklung der Verkehrsoptimierung, die Simulation von Materialstrukturen für E-Fahrzeug-Batterien und Werkstoffe sowie die Arbeit mit neuen Verfahren zum maschinellen Lernen. Sie ist die Beschleunigungsspur für Zukunftsthemen. Durch die Zusammenarbeit mit Google kommen wir diesem Ziel einen großen Schritt näher.

Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf anwendungsnahe Forschung. Für die Entwicklung möglichst leistungsstarker und langlebiger Batterien arbeiten die Wolfsburger nun mit Google gemeinsam auf Quantencomputern. Zunächst entwickeln die Experten von Volkswagen Information Technology Centern (IT-Labs) in San Francisco und München zusammen mit Google-Experten Algorithmen, Simulationen und Optimierungen. Deren Rechen-Power soll genutzt werden, um hochkomplexe Berechnungen in verschiedenen Bereichen anzustellen. Ein Team aus Spezialisten von Volkswagen und Google arbeitet dazu auf einem Google-Quantencomputer.

Im Punkt Verkehrsoptimierung bauen die Experten auf bisherigen Projekten auf und implementieren variable Größen wie städtische Verkehrsleitsysteme, verfügbare E-Ladesäulen oder freie Parkflächen. Werkstoffe und die Materialstruktur leistungsstarker E-Fahrzeug-Batterien werden im Quantencomputer simuliert und verbessert. Die Volkswagen-Forschung und -Entwicklung verspricht sich hiervon neue Erkenntnisse für den Fahrzeugbau und die Batterieforschung.

Darüber hinaus wollen die Volkswagen Spezialisten das Potenzial des Google-Quantencomputers nutzen, um mit neuen Verfahren des maschinellen Lernens an künstlicher Intelligenz (KI) zu arbeiten. Zuletzt wurde die Zusammenarbeit mit Salesforce im Bereich Cloud-Services gestartet, die Google-Schwester Waymo kooperiert mit Fiat Chrysler, Intel und dem Uber-Rivalen Lyft beim autonomen Fahren. Wir von Volkswagen wollen deshalb unter den Ersten sein, die Quantencomputing unternehmerisch einsetzen können, sobald diese Technologie kommerziell verfügbar ist.

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