Augmented Reality Brille von Apple könnte 2020 starten

Apple Iphone X Augmented Reality Header

Noch ist laut dem Bericht nicht klar, wie die Augmented-Reality-Brille gesteuert wird und Apple soll Touchscreens, Sprachsteuerung durch Siri und Kopfbewegungen für diesen Zweck mit Prototypen testen. Cook scheint hier eine ähnliche Strategie zu verfolgen: AR-Headsets wie Microsofts HoloLens gibt es bereits.

Das Besondere an Apples kommendem Headset soll die Autonomie von weiteren Geräten sein.

Laut einem Bericht von Bloomberg arbeitet Apple an einem Augmented-Reality-Headset beziehungsweise an einer AR-Brille, die mit einem Display, einem neuen Prozessor und einem speziellen Betriebssystem ausgestattet sein soll.

Außerdem denkt Apple über einen eigenen App Store für die AR-Brille nach.

Apple hat hochgesteckte Ziele: Die Technologie soll bis 2019 Marktreife erlangen und könnte bereits ein Jahr später auf den Markt kommen, behaupten unternehmensnahe Quellen gegenüber Bloomberg.

Apple hat angeblich bereits vor Jahren ein Team zusammengestellt haben, um im Bereich Augmented Reality zu forschen. Dass der kalifornische iPhone- und iPad Hersteller großes Interesse an AR hat ist längst mehr als ein Gerücht. Geoff Stahl, bisher einer der Softwaremanager im Bereich Spiele und Grafik im Unternehmen, soll einer der Direktoren der rOS-Softwaregruppe sein.

Eine der wohl größten Herausforderungen für Apple wird bei der eigenen AR-Brille dem stylischen Design treu zu bleiben und dennoch genug Platz für alle technischen Komponenten bieten. Das neue Betriebssystem soll angeblich "rOS"(reality OS) heißen. Es ist zwar sehr wahrscheinlich, dass Apple intensiv AR und VR Technologien ausprobiert, aber ob aus diesem für ein solches Unternehmen völlig normalem Vorgehen tatsächlich 2020 ein marktreifes Headset hervorgeht, muss die Zukunft zeigen. Apple soll zur Entwicklung und zu Testzwecken daher aktuell unter anderem HTCs Vive VR-Headset nutzen. Ein Team von mehreren hundert Apple-Ingenieuren soll an dem geheimen Projekt mit dem Codenamen "T288" arbeiten. Entwicklern soll es damit möglich sein, neue AR-Software für iPhone und iPad zu realisieren, die mit Hilfe von "persistent Tracking" genau den Standort virtueller Objekte speichert, damit diese auch nach dem Verschwinden aus dem Sichtfeld des Nutzers noch genau dort zu finden sind. Zuletzt sagte er im Interview in der Fernsehsendung "Goog Morning America", dass Augmented Reality unseren Umgang mit Technologie "für immer verändern" werde.

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