Deutsche Telekom will großflächiges Ladenetz für E-Autos aufbauen

Diese technisch noch etwas unpräzise Aussage wurde von einem Telekom-Sprecher am Donnerstag bestätigt, die Rede war von konkreten Überlegungen. Dem Bonner Unternehmen schwebt ein Netz von Tausenden Ladesäulen vor.

In Deutschland seien 380.000 Kabelverzweiger der Telekom installiert. Jeder dieser grauen Kästen habe eine Stromversorgung, eine Batteriepufferung und digitale Messstelle. "Da müssen wir vorne nur einen Stöpsel dranmachen, dann können alle Elektroautos daran tanken".

Telekom-Mitarbeiter hätten bereits etwa 12.000 in Frage kommende Standorte mit Parkmöglichkeiten identifiziert. Dass das erforderliche stärkere Stromnetz dort bereits vorhanden ist, sei ein großer Kostenvorteil, sagte Höttges.

Die Deutsche Telekom will über ihre Stromverteiler ein großflächiges Ladenetz für Elektroautos in Deutschland aufbauen. In das Projekt soll ein "signifikanter Millionenbetrag" investiert werden. Dies kündigte Tim Höttges, Chef der Deutschen Telekom, beim Automobilwoche Kongress in Berlin an. Der Ausbau ist aber nach Angaben des Sprechers an bestimmte Bedingungen geknüpft. Dazu gehörten Fördermittel des Bundes und auch die Kommunen müssten mit der Schaffung von Parkraum um die Kabelverzweiger mitspielen.

Wie viele Ladestationen tatsächlich entstehen werden, wie viele Ladeplätze und wie Autofahrer den Strom abrechnen, steht noch nicht fest.

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