Humvee-Hersteller verklagt Anbieter von "Call of Duty"

Videospiel Call of Duty

AM General, das für die Herstellung der Humvee-Fahrzeuge verantwortlich ist, sie kommen zum Beispiel beim US-Militär zum Einsatz, hat Activision verklagt, weil die Humvees ohne Erlaubnis in "Call of Duty"-Spielen verwendet wurden".

Besucher der Gamescom warten im Sommer in Köln vor dem Stand für das Spiel "Call of Duty". Doch Humvees sind markenrechtlich geschützt und erfordern eine Zustimmung von AM General, wenn man sie in Games zeigen will. Der Fahrzeugbauer wirft dem Spielekonzern Activision Blizzard vor, er habe sich dadurch auf unfaire Weise bereichert - und fordert Unterlassung, Schadenersatz sowie Bußgelder. In einer vor kurzem in New York eingereichten Klage behauptet der Hersteller, dass der Publisher die "Gunst und das gute Ansehen" der Marken Humvee und HMMWV ausgenutzt. Das über 50 Seiten lange Dokument hat man mit zahlreichen Screenshots aus dem Spiel illustriert. Zudem greift AM General die Verletzung seiner Rechte bei an "Call of Duty" angelegten Spielwaren und Fanartikeln an. Jetzt landet der Fall vor Gericht, da Activision mit Vorsatz gehandelt haben soll, so AM General. Laut der Klageschrift hat Activision Blizzard unrechtmäßig das Humvee-Trademark in mehreren Spielen der Shooter-Reihe sowie in zugehörigen Spielzeugen und Büchern genutzt. Von den "Call of Duty"-Spielen wurden allein bis zum vergangenen Jahr rund 250 Millionen Exemplare verkauft, die einen Umsatz von 15 Milliarden Dollar einbrachten". Die Kalifornier teilten bislang nur mit, dass die jüngste Ausgabe des populären Videospiels - "Call of Duty - WW2" - bereits drei Tage nach Veröffentlichung mehr als eine halbe Milliarde US-Dollar eingespielt habe.

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